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Weg für Senioren-Beirat ist geebnet

Letter Weg für Senioren-Beirat ist geebnet

Der Seniorenrat der Stadt blickt gespannt auf den Herbst. Noch in diesem Jahr sollen alle Seelzer, die älter als 60 Jahre sind, erstmals direkt einen Beirat wählen, der sich für die Interessen der älteren Menschen einsetzt.

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Gut besucht:
Die Gäste genießen
in der Senioren-
tagesstätte Kaffee, Kuchen und Schnittchen.

Quelle: Treeske Hönemann

Seelze. „Das ist ein Höhepunkt im Jahr unseres 35-jährigen Bestehens“, sagte der Seniorenratsvorsitzende Hans Werner Weiss bei der Feierstunde am Sonnabend in der Tagesstätte in Letter vor rund 90 Gästen.

„Nach vielen Kämpfen haben wir es geschafft, dass der Rat der Stadt grundsätzlich den Weg freigemacht hat für eine Beiratswahl - auch wenn eine Partei den Antrag dazu stellen muss“, sagte Weiss. Die SPD wolle diesen nun einbringen. Bürger ab 60 Jahren könnten dann im Herbst Personen wählen, die sich für die Belange der Senioren engagieren. „Wir können uns dann noch breiter aufstellen und in die politische Diskussion einbringen“, erklärt Werner Blanke, Stellvertreter von Weiss.

Der Seelzer Seniorenrat, der bisher nicht gewählt wurde, war vor 35 Jahren das erste Gremium für Ältere im ehemaligen Landkreis. Bei der konstituierenden Sitzung wurde der Arzt Wilhelm Plessen zum Vorsitzenden gewählt. Weiss übernahm das Amt 2012. Der Seniorenrat ist Ansprechpartner für die älteren Bürger. Seine Veranstaltungen sind stets gut besucht.

Im Vorjahr wurde der Handwerkerdienst für Senioren gegründet. Kleine Reparaturen oder Hilfeleistungen werden angeboten. Hier plant der Vorstand um Weiss weitere Aktionen: „Wir wollen Flüchtlinge, die schon gut Deutsch sprechen, bei der Integration unterstützen. Mit dem Jobcenter und den Integrationslotsen möchten wir erreichen, dass Migranten als Einkaufshelfer und Haushaltshelfer tätig werden.“ Die Flüchtlinge bekämen so eine sinnvolle Aufgabe - und den Senioren werde geholfen. „Anfragen der Älteren gibt es genug. Wir selbst können die Aufgaben aufgrund unseres Alters nicht übernehmen“, sagt Weiss.

Stolz ist der Seniorenrat auf seine ehrenamtlichen Besuchshelfer für Ältere. „Man kann gar nicht in Worte fassen, welche Leistung die Besuchshelfer vollbringen“, lobte Weiss.

Von Treeske Hönemann

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Von Redakteur Treeske Hönemann

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