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Neubauten: Verwaltung braucht mehr Personal

Seelze Neubauten: Verwaltung braucht mehr Personal

Wegen des anstehenden Aus- und Neubaus von Schulen und Kindergärten muss die Stadtverwaltung wohl neue Mitarbeiter einstellen. "Wir werden sehen, was wir mit dem vorhandenen Personal schaffen können", sagte Bürgermeister Detlef Schallhorn. Schon jetzt sei klar, dass die Personaldecke nicht reiche.

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Die Verwaltung rechnet damit, im Rathaus mehr Personal zu benötigen.

Quelle: Insa Catherine Hagemann

Seelze. Aktuell läuft der Neubau der Brüder-Grimm-Schule für den Ganztagsbetrieb. Der Rat hat erst vor kurzem mit einem Nachtragshaushalt einen Mehrbetrag von 3,6 Millionen Euro für die Schule bewilligt, für die zunächst Kosten von 9 Millionen Euro vorgesehen waren. Die Stadt plant weitere Investitionen in noch unbekannter Höhe für die Regenbogenschule, die ebenfalls Ganztagsgrundschule ist. Als Projektkoordinatorin für die Ganztagsgrundschulen ist im Rathaus Andrea Kaemmerer zuständig.

Der Rat hat aber bereits den Neubau einer Grundschule für die südlichen Stadtteile beschlossen, deren Standort noch nicht feststeht. Die Betreuung dieses Bauvorhabens könne Kaemmerer nicht auch noch bewältigen. Der Bürgermeister rechnet damit, dass für die Planung und Baubetreuung einer ganz neuen Schule zwei Stellen erforderlich sind.

"Außerdem gibt es Überlegungen für eine Westschule", sagte Schallhorn. Dazu kommt der Ausbau von Kindergarten- und Krippenplätzen. Bereits beschlossen ist ein Anbau an die Kindertagesstätte Hirtenweg. Vorgesehen ist zudem in Zusammenhang mit der Süd-Grundschule auch eine neue Kindertagesstätte mit vier Gruppen. 

Angesichts des Baubooms in Seelze-Süd müsse möglicherweise die Bauaufsicht verstärkt werden. Derzeit gebe es 1,5 Stellen in diesem Bereich. "Wenn der Bauboom anhält, wird das nicht gehen." Dennoch: Er freue sich, dass Seelze die am schnellsten wachsende Stadt in der Region sei. Denn Wachstum sei die Chance der Obentrautstadt.

Ohne ausreichendes Personal könnten aber die zusätzlichen Aufgaben nicht bewältigt werden. Die Verwaltung werde deshalb den Rat rechtzeitig darauf hinweisen, wenn zusätzliche Mitarbeiter benötigt würden. Gleichzeitig sei klar, dass die Personalkosten den Haushalt massiv belasten. Die Ausgaben müssten deshalb woanders eingespart werden.

Von Thomas Tschörner

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