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Wilfried Sasse schreibt die Dedenser Chronik fort

Seelze Wilfried Sasse schreibt die Dedenser Chronik fort

Dedensens Ortschronist Wilfried Sasse legt nach: Seiner längst vergriffenen 2002 in einer Auflage von 600 Stück erschienenen Dorfgeschichte lässt der pensionierte Madsack-Mitarbeiter nun ein zweites Werk folgen. Das Konzept dafür steht, und das Vorwort ist geschrieben.

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Heinrich Corterier (von rechts), Heinrich Nolte, Wilfried Sasse und Helmut Gümmer studieren historische Unterlagen für die neue Chronik über Dedensen.

Quelle: Rogl

Dedensen. Sasse will seine zweite Fleißarbeit schon nächstes Jahr ausliefern. Voraussichtlich im Herbst. Am Mittwoch hat er sich mit Mitstreitern über Details unterhalten.

Da, wo das Opus von 2002 aufhört, nämlich vor dem Zweiten Weltkrieg, machen Sasse und seine Mitstreiter jetzt weiter. Dass auch das neue Kapitel Dedensen in gedruckter Form wohl wieder den Umfang des Vorgängers von 372 Seiten erreicht, darf angenommen werden. Und dass es hoffentlich auch preislich erschwinglich bleibt, soll sichergestellt werden.

„Für das neue Buch machte sich eine neu gebildete Gruppe auf und klapperte im wahrsten Sinne des Wortes die Dedensener Häuser ab, um alte Fotos aus Familienbesitz zu sammeln und in Gesprächen Ortsgeschichte von älteren Mitarbeitern zu notieren“, sagt der Koordinator und Gestalter der neuen Ausgabe. Lohnen wird sich das Studieren einer solchen Fleißarbeit sicher nicht nur für Dedenser.

Gleich im zweiten Kapitel nach dem Vorwort wird es um die Folgen des Ersten Weltkriegs und in zwei folgenden Kapiteln um die Zeit des Nationalsozialismus und des Zweiten Weltkriegs gehen. Demokratieversuche, Flüchtlingsprobleme und Wirtschaftswunder sind weitere Themen. Und dann sind da die rund 500 bisher so gut wie noch nie veröffentlichten Dedensen-Fotos, Zeitungsausschnitte und Anzeigen. Und sicherlich - das ist noch nicht im Vorwort-Entwurf enthalten- wird der Stoff auch bis in die neueste Zeit reichen.

Die Vorsitzende des Heimatvereins Dedensen, Sigrid Borges, und ihr Vorstand sind jedenfalls ebenfalls gespannt darauf, was in absehbarer Zeit von der Arbeitsgemeinschaft Dorfgeschichte fertiggestellt und im genauen Konzept vorgelegt werden kann. So viel verrät Sasse noch, es sei auch ein Stück Ortsgeschichte dabei, bei der die Weltgeschichte haltgemacht habe. Mehr möchte er aber vorab noch nicht verraten.

Von Wolfgang Rogl

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