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Wohlfühloase mit Rosen und Lavendel

Velber Wohlfühloase mit Rosen und Lavendel

Rund um die Landeshauptstadt Hannover gibt es seit 25 Jahren die Offene Pforte. Der Blick in fremde Gärten hat Dorothea Papsch 1991 ermutigt, ihr Gelände völlig umzukrempeln.

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Dorothea Papsch liebt Rosen mit kleinen Blüten der Sorten Mozart und Ballerina.

Quelle: Treeske Hönemann

Velber. Seit 1995 ist sie nun selbst jedes Jahr Gastgeberin und führt Interessierte durch ihre Wohlfühloase. Der Offenen Pforte verdankt Dorothea Papsch ihren Garten mit Rosen und Stauden ergänzt mit Clematis und Gehölzen. Bei der Premiere 1991 war die Velberanerin viel unterwegs und blickte in fremde Oasen. „Danach wusste ich, dass ich keinen Garten habe, sondern nur ein Grundstück.“ Es war zweckmäßig für die beiden Kinder gestaltet mit Tannen und Eiben rundherum und einem Spielplatz.

Papsch beschloss für sich, alles umzukrempeln. Unterstützt wurde sie von Katrin Uter aus Ronnenberg, die damals bei der Offenen Pforte dabei war. Papsch schloss sich den Vereinen der Stauden- und Rosenfreunde an und lernte viel dazu. Nur ihr Ehemann Eberhard brauchte ein Jahr länger, um sich mit dem Gedanken anzufreunden, dass es rund ums Haus bald ganz anders aussehen wird.

Dorothea Papsch nahm ein Blatt Papier und einen Stift zur Hand und malte sich ihren Garten auf. Eine Gartenbaufirma gab viele Anregungen, legte einen Rundweg ums Haus, zwei Terrassen und eine Steintreppe an. Farblich überließ die Hausherrin nichts dem Zufall. Es dominiert der Bereich Rosa bis Violett. Dazu gibt es ein weißes Beet mit Rosen und Frauenmantel, ein gelb-orange-rotes Beet mit Taglilien, Solidago und Rudbeckia. Zwischen den Rosen duftet viel Lavendel.

„Mein Garten ist langsam gewachsen. Aber 1995 war er dann so weit. Es war aufregend, die ersten Besucher zu haben. Manche sind dann jedes Jahr gekommen, um die Entwicklung meiner Wohlfühloase zu verfolgen.“ Im Laufe der Jahre hat Papsch noch einige Ideen bei ihren Ausflügen „mit den Augen geklaut“.

Solch ein Garten ist in der Pflege zeitaufwendig. „Man darf sie nicht als Arbeit ansehen. Es ist mein Hobby. Der Garten soll seine Natürlichkeit behalten, aber sie ist gebändigt.“

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Von Redakteur Treeske Hönemann

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