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19.000 Besucher feiern beim Sehnder Bergfest

Sehnde 19.000 Besucher feiern beim Sehnder Bergfest

Es war eines der größten Feste in der Region: Rund 19.000 Besucher feierten beim 5. Sehnder Bergfest in luftiger Höhe - so viele wie noch nie. Und entgegen anders lautender Gerüchte in Internet-Netzwerken soll es in drei Jahren wieder ein Fest geben.

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Kettenkarussell im Sonnenuntergang: Beim 5. Sehnder Bergfest auf der Kalihalde konnten Besucher sozusagen am Abgrund ihre Kreise ziehen.

Quelle: Julian Stratenschulte

Sehnde. "Wir sind überrannt worden, aber durchweg zufrieden", resümiert Ines Raulf vom Stadtmarketing. Die Zahlen sprechen für sich: 5000 Gäste feierten beim Partysamstag mit Livemusik und Discjockey - 1000 mehr als im Vorjahr, und trotz Konkurrenz durch das Expo-Plaza-Festival. Noch besser war es beim Familiensonntag mit rund 14.000 Besuchern (2015: 10.000). Dabei wäre wegen des heftigen Windes und vieler Sandböen in 100 Metern Höhe am Nachmittag fast die Bühne weggefegt worden.

Raulf hat für die überwältigende Resonanz auch Erklärungen. Zum einen sei für das Bergfest mehr Werbung gemacht worden, zum Teil bis nach Hildesheim und auch im Fahrgastfernsehen in Hannover. Zum anderen sei die Open-Air-Sause diesmal außerhalb der Sommerferien gewesen und auch das Maschseefest bereits beendet. Darüber hinaus habe die bekannte Band The Jetlags viele Fans gezogen. Zudem hätten die Bands erstmals ohne Umbaupausen durchgespielt, was der Stimmung sehr gut getan habe.

Und das soll auch in drei Jahren wieder so sein. Denn entgegen anders lautender Gerüchte sei für 2019 das 6. Bergfest geplant. Erst 2020 sei die Abdeckung der Kalihalde abgeschlossen, die dann an das Bergamt übergeht. "Das ist dann unser neuer Verhandlungspartner", sagt Raulf. Die Stadt wolle auch danach weiter feiern, doch sei noch unklar, in welcher Form dies dann möglich sei.

Logistisch sei man aber schon bei diesem fünften Fest an die Grenzen gestoßen. "Das war eine wahre Materialschlacht", sagt Raulf. Das Unternehmen Kali+Salz habe die Sand- und Schuttfläche auf dem Berg sowie die Wege zum Gipfel hergerichtet, auch Strom und 50.000 Liter Wasser hätten auf den Berg geschafft werden müssen.

Aber nicht nur die Veranstalter, auch die Mitstreiter mit ihren mehr als 500 Ehrenamtlichen hätten "einen Riesenaufwand betrieben", zieht Raulf Bilanz. Beispiel: Das DRK etwa hatte für seine Kaffeetafel die Torten mit nassen Handtüchern und Klebeband fixiert, damit sei beim steilen Transport nicht verrutschen.

Von Oliver Kühn

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