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Löschwasserversorgung im Osten bereitet Sorgen

Sehnde Löschwasserversorgung im Osten bereitet Sorgen

Probleme bei der Löschwasserversorgung im östlichen Stadtgebiet und bei der Ausfahrt am Feuerwehrhaus Müllingen-Wirringen, dafür zehn Übertritte von der Jugend in die aktive Feuerwehr: Das waren die wichtigsten Eckdaten auf dem Sehnder Stadtfeuerwehrtag mit 250 Mitgliedern aus allen Ortsfeuerwehren.

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250 Mitglieder aus allen Ortsfeuerwehren haben am Stadtfeuerwehrtag in Sehnde teilgenommen.

Quelle: Feuerwehr

Sehnde. Die erfreulichste Nachricht teilte Stadtbrandmeister Jochen Köpfer gleich zu Beginn mit: "Der Mitgliederbestand steigt." Im vergangenen Jahr habe es zehn Übertritte aus den Jugendabteilungen gegeben, sodass die Ortsfeuerwehren jetzt über 550 Aktive verfügen - davon 69 Frauen. Bei den Feuerwehrmusikzügen gab es zwei Neueintritte. Dagegen ist die Kinderfeuerwehr auf 131 Mitglieder geschrumpft, allerdings sind auch 43 Kinder an die Jugendfeuerwehr übergeben worden.

Die Feuerwehren mussten im vergangenen Jahr 220 Einsätze abarbeiten. Der größte Teil entfiel auf technische Hilfeleistungen, hilflose Personen hinter verschlossenen Türen und Unwetter, erst danach kamen Brandeinsätze.

Kritisch äußerte sich Köpfer über die Probleme bei der Löschwasserversorgung im östlichen Stadtgebiet: "Hier müssen mit dem Versorger noch einige Hürden genommen werden, damit man endlich zusammenfindet und gezielte Lösungsgespräche voranbringt." Ein weiteres Sorgenkind ist die Ausfahrt am Feuerwehrhaus Müllingen-Wirringen. "Nach dem Verkehrsunfall eines Einsatzfahrzeugs haben sich unsere Vorahnungen bestätigt", sagt Feuerwehrsprecher Tim Herrmann. Bereits beim Bau sei auf die Situation bei der Ausfahrt auf die Landstraße hingewiesen worden. "Alle Vorbehalte wurden jedoch in den Wind geschlagen", resümiert Herrmann. Dort müsse dringend nachgebessert und die Ausfahrt mit Warnschildern oder einem Blicklicht kenntlich gemacht werden.

Gute Nachrichten hatte Bürgermeister Carl Jürgen Lehrke im Gepäck. Die Stadt hat für alle Einsatzkräfte eine Zusatzversicherung abgeschlossen, die dann eintritt, wenn die gesetzlichen Unfallversicherungen nicht haften - etwa bei Verletzungen, die auf einer Vorschädigung beruhen. "Wir haben uns bewusst dazu entschieden, weil die Arbeit, die die Feuerwehr leistet, unbezahlbar ist", sagte Lehrke.

Darüber hinaus ist Ralph Spannknebel beim Stadtfeuerwehrtag als neuer Ausbildungsleiter gewählt worden. In ihrem Ämtern bestätigt wurden Diethelm Huch als stellvertretender Stadtbrandmeister und Andreas Preß als stellvertretender Ortsbrandmeister in Dolgen. Zudem verlieh Regionsbrandmeister Karl Jürgen Mensing das Ehrenzeichen des Landesfeuerwehrverbandes an Heinz Dennis für 50 Jahre Mitgliedschaft. Sven Grabbe und Hans Heimann wurden für 40 Jahre, Sascha Hengstmann und Hans Hennig Busch für 25 Jahre aktiven Dienst geehrt.

Von Oliver Kühn

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