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40 Bläser – 20 Jahre – zwei Konzerte

Sehnde 40 Bläser – 20 Jahre – zwei Konzerte

20 Jahre gibt es das Blasorchester des TVE Sehnde. 1995 als Nachfolger des 1959 gegründeten Jugendspielmannszugs ins Leben gerufen, stellen die Musiker mit ihren in Kooperation mit dem Kulturverein Sehnde veranstalteten Neujahrskonzerten seit Jahren eine beliebte Konstante im Sehnder Kulturleben dar.

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Das Blasorchester des TVE Sehnde feiert seinen 20. Jahrestag mit einem großen Konzert.

Quelle: privat

Sehnde. Eine Neuformierung - von einem in die Jahre gekommenen Spielmannszug hin zu einem modernen Blasorchester - schwebte dem jetzigen musikalischen Leiter des Jugendorchesters, Christian Sander, Andreas Dessau und anderen Mitgliedern der Sparte Musik im Turnverein Eintracht Sehnde vor. Das dies nicht einfach würde, war allen klar.

Machen die Musiker mit? Wer bildet aus? Wovon sollen neue Instrumente finanziert werden? Und wer übernimmt das Dirigat? Bei allen diesen Fragen stand ihnen er damalige Leiter des niedersächsischen Polizeiorchesters, Horst Bode, mit Rat und Tat zur Seite. Und der fand die Idee so gut, dass er sich prompt als Dirigent für das erste Jahr des neuen Orchesters zur Verfügung stellte.

Mit dem Segen des TVE-Vorstands begann die aktive Geschichte des Blasorchesters mit rund 15 Orchesteranfängern im Probenraum der Turnhalle Waldstraße. Heute, 20 Jahre später, zählt allein das Hauptorchester 40 Musikerinnen und Musiker, die sich im Probenraum beim Schützenverein Ilten unter der Leitung von Miroslav Michnev auf ihren großen Auftritt bei den Neujahrskonzerten im KGS-Forum vorbereiten.

Dazu gibt es seit 2006 auch noch ein Jugendorchester, das noch einmal so viele Mitglieder hat und den Nachwuchs sichert. Neben Flöten, Klarinetten, Saxofonen, Trompeten, dem sogenannten Tiefblech wie Posaunen und Tuba sowie Schlagzeug sind auch Waldhörner in Aktion zu hören.

Wie das in Kombination klingt, werden die mehr als 600 Besucher der Konzerte am Sonnabend und Sonntag, 9. und 10. Januar, ebenfalls erfahren: Das Jugendblasorchester ist nämlich mit von der Partie.

Sonst kümmert sich der ebenfalls 2006 ins Leben gerufene Förderverein des Orchesters darum, dass etwa der Probenraum ausgebaut und neue Instrumente gekauft werden können. An den Konzerttagen sorgen sich seine Mitglieder um das leibliche Wohl der Gäste. Und wer es nicht zum Neujahrskonzert schafft, erhält im Sommer eine neue Chance.

Sandra Köhler

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