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60 Interessierte für elf Bauplätze

Bilm 60 Interessierte für elf Bauplätze

Bilm ist als Wohnort offenbar besonders attraktiv: Der Verwaltung liegen mehr als 60 konkrete Anfragen nach Baugrundstücken in der Ortschaft vor. Mehr als 40 davon stammen von Sehndern, darunter zehn aus Bilm.

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Ein Vermessungspfahl steckt schon: Hier soll das Baugebiet im Nordosten Bilms entstehen. An diesem Haus führt die Erschließungsstraße entlang.

Quelle: Böger

Sehnde. Das Baulückenkataster der Stadt weise in Bilm nur drei Bauflächen aus, die dem Markt zur Verfügung stünden, heißt es in der Begründung für den Bebauungsplan „Vor den Bilmer Mühlen“. Mit ihm sollen am nordöstlichen Rand des Dorfes zehn bis zwölf neue Bauplätze geschaffen werden. Die Stadt hat die bisher landwirtschaftlich genutzten Flächen dafür bereits gekauft. Die Entwürfe für die nötige Änderung des Flächennutzungsplans sowie für den Bebauungsplan sind zurzeit öffentlich ausgelegt, damit Bürger und Behörden dazu Stellung nehmen können.

Bereits zuvor hatte der Eigentümer eines angrenzenden Grundstücks beklagt, dass die geplante Erschließungsstraße praktisch direkt an seinem Schlafzimmer entlangführen würde. Die Stadt hat ihm laut Fachbereichsleiter Godehard Kraft einen zwei Meter breiten Streifen zum Kauf angeboten, um etwas Abstand zu schaffen. Wegen der geringen Zahl der geplanten Häuser halte man die Belastung aber für zumutbar, erklärt Kraft. Außerdem sei der für die Erschließung vorgesehene Streifen schon jetzt als Zufahrt für die Landwirtschaft ausgewiesen.

Noch nicht geklärt ist die Frage, nach welchen Kriterien die begehrten Bauplätze vergeben werden. Man müsse sich wohl Gedanken über Vergaberichtlinien machen, bestätigt Kraft. Theoretisch gebe es viele Möglichkeiten vom „Windhundverfahren“ (wer sich zuerst meldet, bekommt den Zuschlag) über soziale Aspekte bis zum Losentscheid. Denkbar sei aber auch, Bilmer oder zumindest alle Sehnder Einwohner zu bevorzugen. „Das müssen wir mit der Politik beraten“, sagt der Fachbereichsleiter.

Hier soll in Bilm neu gebaut werden können.

Hier soll in Bilm neu gebaut werden können.

Quelle: haz Grafik

von Thomas Böger

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