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Stadt will Schulbezirke neu zuschneiden

Sehnde Stadt will Schulbezirke neu zuschneiden

Die Stadt Sehnde will die Schulbezirke in der Kernstadt verändern, damit die Grundschulen besser ausgelastet werden. Der Ortsteil Wassel und das Wohngebiet Klein Bolzum sollen ab kommenden Herbst der Grundschule Breite Straße zugeordnet werden, um die Astrid-Lindgren-Schule zu entlasten.

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Die zukünftigen Grundschüler aus Wassel und Klein Bolzum sollen in der Breiten Straße zur Schule gehen.

Quelle: Michael Schütz

Sehnde. Der Anlass für die Veränderungen, die am Donnerstag, 19. Oktober, zunächst im Schulausschuss beraten werden sollen, ist die rege Bautätigkeit in Sehnde. Die Baugebiete "Kleines Öhr" und "Maschwiese Süd" liegen dabei im Schulbezirk der Astrid-Lindgren-Schule. Schon in den letzten Jahren sind dort bereits immer mehr Schüler angemeldet worden, sodass die Schule an Kapazitätsgrenzen kommt. Nach Berechnungen im Rathaus wären bei gleichbleibendem Bezirkszuschnitt vom Schuljahr 2018/19 an mit insgesamt 64 Erstklässlern in zwei Klassen zu rechnen. Gleichzeitig seien aber die Anmeldezahlen in der Grundschule Breite Straße rückläufig. Dadurch gebe es an der Breiten Straße durchaus Platz für zusätzliche Schüler.

Der in der Stadtverwaltung ausgearbeitete Vorschlag sieht vor, dass die Schulbezirke derart geändert werden, dass die beiden Schulen gleichmäßiger ausgelastet werden können. Betroffen wären dabei das Wohngebiet Klein Bolzum an der Wasseler Straße sowie der Ortsteil Wassel selbst. Die beiden Gebiete würden von der Astrid-Lindgren-Schule in die Breite Straße wechseln, sodass die für das Schuljahr 2018/19 angemeldeten Erstklässler aus diesen Bereichen dort eingeschult würden. Nach den derzeitigen Anmeldungen wären davon 22 Schüler für das kommende Jahr betroffen, sodass am Zuckerfabriksweg 42 Schüler übrig blieben. Auf diese Weise könnte die Astrid-Lindgren-Schule weiterhin zweizügig bleiben und hätte keinen zusätzlichen Raumbedarf. In den vier darauf folgenden Jahren lägen die Zahlen betroffener Schüler aus Wassel und Klein Bolzum zwischen zwölf und 18.

Eine Alternative zu der Änderung der Bezirksgrenzen wäre, die beiden Bereiche zu einem gemeinsamen Schulbezirk zusammenzulegen. Dies sei nach dem Niedersächsischen Schulgesetz bei derselben Schulform und demselben Standort möglich, heißt es in dem Vorschlag aus dem Rathaus. In diesem Fall hätten die Eltern die freie Wahl, in welcher Schule sie ihr Kind anmelden wollen. Die Verwaltung rät allerdings von dieser Möglichkeit ab, da dadurch auf der einen Seite eine ausgewogene Schülerschaft nicht gewährleistet sei, auf die besonders die Schulen Wert legten. Zum anderen gäbe es Schwierigkeiten bei den so genannten Sprachstandsfeststellungen, bei denen das Sprachvermögen der Erstklässler ermittelt wird. Diese würden bereits von den künftigen Schulen überprüft. Bei einem freien Elternwillen könnten sie aber anschließend an der anderen Schule angemeldet werden.

Um außerdem eine gleichmäßige Schülerverteilung zu erreichen, müsste gegebenenfalls eine Reglementierung eingeführt werden, was zusätzlichen Aufwand und möglicherweise Unmut bei den betroffenen Familien bedeuten könnte.

Der Schulausschuss berät über das Thema am Donnerstag, 19. Oktober, ab 18.30 Uhr im Vereinsheim des MTV Rethmar, Seufzerallee 7.

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Nach den Plänen der Verwaltung sollen die künftigen Grundschüler aus Wassel und Klein Bolzum in der Breiten Straße zur Schule gehen.

Quelle: Michael Schütz

Von Michael Schütz

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