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Antikriegs-Parole auf Denkmal gesprüht

Sehnde Antikriegs-Parole auf Denkmal gesprüht

„Nie wieder Krieg“ - diese Parole haben Unbekannte in der Nacht zu Donnerstag offensichtlich mit einer Schablone auf zwei Seiten des Denkmals an der Kreuzkirche gesprüht. Nur mit einem Hochdruckreiniger ließen sich die Buchstaben entfernen.

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Mit einem Entlacker versucht Detlef Müller vom Sehnder Bauhof die mit einer Schablone aufgesprühte Parole „Nie wieder Krieg“ vom Denkmal für die Soldaten des Ersten Weltkriegs zu entfernen. Dies gelang jedoch erst mithilfe eines Hochdruckreinigers.

Quelle: Böger

Sehnde. Das Denkmal ist den im Ersten Weltkrieg getöteten Soldaten aus Sehnde gewidmet. Bauhofleiter Steffen Bartelt spricht von einem „erheblichen Schaden“, der dem Mahnmal zugefügt worden sei. Mehrere Versuche, die weiße Farbe mithilfe von Chemikalien zu entfernen, scheiterten. Schließlich rückten Bauhofmitarbeiter dem Sandstein mit einem Hochdruckreiniger zuleibe. Dadurch seien auf der seit der Aufstellung vor fast 100 Jahren mit einer gewissen Patina überzogenen Säule kahle Stellen entstanden, erläutert Bartelt. Er hoffe jedoch, dass diese schnell wieder überdeckt würden.

Nach seinen Angaben ist mit einer solchen Schablone in Sehnde noch nicht gesprüht worden. Es habe aber andere politische Darstellungen wie Hakenkreuze oder PKK-Initialen gegeben.

von Thomas Böger

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