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Anzeigen sollen Autos im Ort bremsen

Sehnde Anzeigen sollen Autos im Ort bremsen

Neuer Vorschlag zur Verkehrsberuhigung in Rethmar: Statt eine Umgehungsstraße zu bauen, sollten an den Ortseingängen Displays mit der Anzeige der Geschwindigkeit aufgestellt werden, fordert Ortsbürgermeister Matthias Jäntsch.

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An den Ortseingängen möchte Rethmars Ortsbürgermeister Matthias Jäntsch Displays aufstellen, die den Autofahrern ihre Geschwindigkeit anzeigen. 

Quelle: Thomas Böger

Sehnde. Mit großer Mehrheit hatten alle Ortsräte eine im Bundesverkehrswegeplan unvermittelt unter „vordringlicher Bedarf“ auftauchende nördliche Umgehung der Bundesstraße 65 für die östlichen Sehnder Dörfer abgelehnt. Sie vernichte Natur, zerschneide die Landschaft und schaffe letztlich nur mehr Autoverkehr, hieß es zur Begründung. Um den Verkehr in Rethmar trotzdem erträglicher zu machen, schlägt der Ortsbürgermeister jetzt ein anders Mittel vor: Er will, dass den Autofahrern bei der Einfahrt in den Ort vor Augen geführt wird, wie schnell sie sind – und ob das Tempo in Ordnung ist.

Solche Geräte, die neben der Geschwindigkeit auch eine Bewertung per Smiley oder andere Symbole anzeigen, gibt es schon in zahlreichen Orten. Laut Jäntsch ist dafür nur ein einfacher Stromanschluss erforderlich, der über die Leitung für die Straßenbeleuchtung erfolgen könnte. Er kann sich „gut vorstellen, auch andere Ortschaften im Stadtgebiet nach und nach mit Geschwindigkeitsdisplays auszustatten“, zumal sie noch weitere Daten wie Anzahl und Höhe der Fahrzeuge liefern könnten.

Für Rethmar beantragt er in einem Schreiben an den Bürgermeister der Stadt, dafür 7000 Euro in den Haushalt für 2017 aufzunehmen. Sein Ortsratskollege Klaus-Walter Digwa (SPD) erhofft sich von der anstehenden Fahrbahnsanierung eine weitere Verbesserung der Situation im Ort. Wann die erfolgt, steht allerdings noch nicht fest. Laut Friedhelm Fischer von der Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr kann das schon 2017 passieren, vielleicht aber auch erst 2019.

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