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Arbeitskreis macht auf Lohnlücke aufmerksam

Sehnde Arbeitskreis macht auf Lohnlücke aufmerksam

Erst am 18. März haben Frauen so viel verdient, wie Männer schon am 31. Dezember 2016: Darauf hat der Arbeitskreis Frauen für Sehnde am Vortag des sogenannten Equal Pay Day aufmerksam gemacht. An einem Stand auf dem Rewe-Parkplatz informierten sie über die Entgeltungleichheit und ihre Gründe.

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Mit Flyern und roten Taschen: Sehndes Gleichstellungsbeauftragte Jennifer Glandorf (links) informiert Margrit Moshake und Detlef Fach über den Equal Pay Day.

Quelle: Katja Eggers

Sehnde. Die Gründe für die Lohnlücken zwischen Frauen und Männern sind laut Sehndes Gleichstellungsbeauftragter Jennifer Glandorf und Brigitte Philippi vom Arbeitskreis vielfältig. "Frauen arbeiten häufiger in Teilzeit, sind bei Gehaltsverhandlungen zurückhaltender und üben frauentypische Berufe aus, die schlechter bezahlt werden - für viele endet das später in Altersarmut", erklärte Philippi.

Mit dem Equal Pay Day auf dieses Missverhältnis aufmerksam zu machen, sei nach wie vor wichtig. "Die Gründe für die Benachteiligung der Frauen im Berufsleben sind immer noch die gleichen, aber heute wissen mehr Leute davon als noch vor ein paar Jahren", betonte Glandorf.

Auch Margrit Moshake und Detlef Fach ließen sich vor dem Rewe-Eingang ansprechen und informieren. "Ich gebe offen zu, dass ich mich mit dem Thema bisher noch nicht so intensiv beschäftigt habe", sagte Moshake. Die Aktion des Arbeitskreises begrüßte sie daher ausdrücklich.

Von Katja Eggers

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