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Frauen protestieren gegen ungleiche Bezahlung

Sehnde Frauen protestieren gegen ungleiche Bezahlung

Frauen erhalten in Deutschland durchschnittlich 21,6 Prozent weniger Gehalt als Männer. Dagegen hat der Arbeitskreis Frauen für Sehnde am Freitag auf dem Marktplatz protestiert. Mit der Aktion machten die Frauen auf den Equal Pay Day, den internationalen Tag der Lohngleichheit am 19. März, aufmerksam.

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Mit Kreidezeichnung auf dem Pflaster und roten Taschen: Sarah Peters (von links), Birgit Luck, Renate Grethe und Brigitte Thomas machen auf den Equal Pay Day aufmerksam.

Quelle: Katja Eggers

Sehnde. Um zu verdeutlichen, wie das Lohndefizit entsteht und sich wie ein roter Faden durch das gesamte weibliche Leben zieht, hatten Birgit Luck, Renate Grethe und Brigitte Thomas vom Frauenarbeitskreis mit Kreide die klassischen Stationen im weiblichen und männlichen Lebenslaufes auf das Pflaster des Marktplatzes gezeichnet.

"Während der Mann bis zur Rente quasi in eins durchmarschiert, geht die Lohnungerechtigkeit bei der Frau oft schon bei der Berufswahl los", sagte Sehndes Gleichstellungsbeauftragte Sarah Peters. Typische Frauenberufe, etwa in Erziehung und Pflege, seien in der Regel schlecht bezahlt. Bei der Hochzeit seien Frauen dann oftmals durch das Ehegattensplitting benachteiligt. Um Familie und Beruf unter einen Hut zu bekommen, würden viele Frauen in Teilzeit arbeiten. "Und wenn sie dann auch noch Angehörige pflegen, kommt am Ende nur noch eine ganz niedrige Rente heraus", betonte Peters.

Von Katja Eggers

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