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Eine Relaisstation auf dem Kalimandscharo

Sehnde Eine Relaisstation auf dem Kalimandscharo

Auf dem Kalimandscharo bei Sehnde thront seit einigen Monaten ein ungewöhnliches Gerät. Es soll in Katastrophenfällen als Relaisstation für den Funkverkehr dienen.

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Quelle: Foto: Gandke

Sehnde.
Der Kalimandscharo am Rand der Stadt ist ja für so manche Überraschung gut. Unlängst erschien es manchem Sehnder, als sei der Berg urplötzlich ein Stück in die Höhe gewachsen, was wegen der Arbeiten zur Haldenabdeckung tatsächlich (aber nur vorübergehend) der Fall ist. Jetzt erspähen all jene, die mit scharfem Blick hinaufschauen, eine seltsame Gerätschaft dort oben. Sie hat entfernt ein wenig Ähnlichkeit mit einer Wetterstation oder einer wissenschaftlichen Apparatur – und gibt durchaus Anlass zum Rätselraten. Naturfotograf Hans Gandke hat das seltsame Ding jetzt sogar mit einem Teleobjektiv ganz dicht vor seine Linse geholt und abgelichtet und die Redaktion gebeten, doch mal zu recherchieren.

Das ist geschehen. Mit der Aufzeichnung  von Wetterdaten hat das Gerät, an der sich deutlich eine Art Windrad dreht, allerdings nichts zu tun. „Das ist eine Relaisstation für den Funkverkehr“, macht Ralph Köhler, Geschäftsführer beim Unternehmen K&S, dem der Berg gehört, deutlich. Das Gerät sei in Abstimmung mit dem Katastrophenschutz hoch oben auf dem Kalimandscharo aufgestellt worden und werde vom Funkerverein aus Aligse betreut. Es soll dazu dienen, in Katastrophenfällen einen Funkverkehr von Rettungs- und Einsatzkräften sowie der Polizei aufrechtzuerhalten, macht Köhler klar. Seit dem Sommer befindet sich die Station auf dem Berg, wird dort aber wegen der andauernden Erdbewegungen immer mal wieder an eine neue Stelle gesetzt und ist daher nur hin und wieder von unten aus sichtbar.

Und weil auf dem Kalimanschardo kein Stromanschluss  vorhanden ist, muss sich die Relaistation selbst mit Energie versorgen. Das tut sie mithilfe des Windrads sowie eines Solarmoduls.

Von Achim Gückel

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