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Beim Löschangriff ist Teamgeist gefragt

Sehnde Beim Löschangriff ist Teamgeist gefragt

Sehndes Feuerwehrnachwuchs hat am Sonnabend sein Können unter Beweis gestellt: Beim Bundeswettbewerb der Deutschen Jugendfeuerwehr traten in Rethmar neun Jugendfeuerwehren auf Stadtebene gegeneinander an.

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Löschangriff mit Hindernissen: Team Höver II hat keine Probleme, die Leiterwand zu überwinden.

Quelle: Katja Eggers

Rethmar. Weil die Jugendfeuerwehr Rethmar beim letzten Mal am besten abgeschnitten hatte, trat Rethmar diesmal auch als Ausrichter des Wettkampfes auf und schickte obendrein zwei Teams ins Rennen. Mit dabei waren zudem zwei Gruppen aus Höver und jeweils ein Team aus Sehnde, Müllingen-Wirringen, Bolzum/Wehmingen, Ilten und Bilm.

Die Jugendfeuerwehren mussten sich in zwei Disziplinen behaupten: bei einem Löschangriff und bei einem Staffellauf. Gefragt waren dabei Schnelligkeit, Geschicklichkeit und vor allem Teamgeist. "Die Gruppe muss zeigen, dass sie als Team harmonisch funktioniert - das ist später auch in der aktiven Wehr ganz wichtig", betonte Benedikt Nolle, Pressesprecher der Stadtfeuerwehr Sehnde.

Unter den wachsamen Augen der Wertungsrichter ging es auf der Wiese hinter dem Feuerwehrhaus beim sogenannten Löschangriff um den exakten Aufbau einer Wasserversorgung mit Pumpen, Schläuchen und Saugrohren. Bei der Trockenübung kuppelten die Jugendlichen nicht nur Leitungen aneinander und rollten Schläuche aus, sondern zeigten auch Feuerwehrknoten und überwanden obendrein noch drei Hindernisse. Bei der Leiterwand reichten sie das Feuerwehrmaterial erst unter den Sprossen durch und kletterten dann oben drüber. Im Kriechtunnel mussten die Schläuche ebenfalls mitgenommen werden. Alexandra aus der Gruppe Höver I fand das am schwierigsten. "Da muss man aufpassen, dass man nicht auf die Schläuche tritt", sagte die 14-Jährige.

Die Jury verfolgte jeden Handgriff des Feuerwehrnachwuchses und achtete zudem darauf, wie die Gruppe mit dem Material umging, ob die Kleidung akkurat saß und Befehle ordnungsgemäß gegeben wurden. Für Fehler gab es Punktabzug.

Möglichst wenige Fehler zu machen war auch das Ziel beim Staffellauf. Die Jugendlichen mussten obendrein ihre Sprintstärke unter Beweis stellen. Sie balancierten mit dem Staffelstab auch noch über eine Bank, kuppelten ein Stahlrohr an einen sogenannten C-Schlauch und zogen in Windeseile Helm, Handschuhe und Gurt an.

Den ersten Platz belegte am Ende die Jugendfeuerwehr Rethmar II vor Rethmar I und Sehnde. Für alle drei geht es am 22. Mai in Langenhagen zum Wettkampf auf Regionsebene.

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Von Katja Eggers

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