Volltextsuche über das Angebot:

10 ° / 9 ° Regenschauer

Navigation:
Brandstiftung:Prozess zieht sich hin

Sehnde/Hildesheim Brandstiftung:Prozess zieht sich hin

Der Prozess gegen einen 61-Jährigen, der sein Haus in Sehnde angezündet haben soll, zieht sich hin. Das Landgericht in Hildesheim hat am Donnerstag kein Urteil gesprochen. Zwei weitere Verhandlungstage im Januar sind vorgesehen.

Voriger Artikel
Gasverpuffung in Sehnde lässt Haus beben
Nächster Artikel
Die Pferdesteuer ist vom Tisch

Die Feuerwehr konnte es damals gerade noch verhindern, dass der Brand auf ein Nachbargebäude überschlug.

Quelle: Symbolbild

Sehnde. Die Beweisaufnahme gestalte sich ausgesprochen schwierig, sagte Gerichtssprecher Felix Muntschick am Donnerstag. Der Angeklagte schweige nach wie vor. Unter anderem soll ein Sachverständiger nun Auskunft über die Schuldfähigkeit des Mannes geben.

Dem 61-Jährigen wird vorgeworfen, im Juni 2011 im Dachgeschoss seines damals unbewohnten Reihenendhauses am Rothbusch in Sehnde mithilfe von Spiritus Feuer entfacht zu haben. Auf diese Weise habe er die Auszahlung der Versicherungssumme erreichen wollen. Die Feuerwehr konnte es damals gerade noch verhindern, dass der Brand auf ein Nachbargebäude überschlug. Das Dachgeschoss brannte jedoch vollständig aus.

Auch in zwei weiteren Schadensfällen soll der Mann die Versicherung betrogen haben. Einer dieser Fälle habe gar nicht vorgelegen, den anderen soll er selbst herbeigeführt haben, heißt es in der Anklage.

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Nachrichten
Sehnde
doc6sp7w1elrkm1nikapk4p
Buslinie 371 bindet jetzt Sehndes Norden an

Fotostrecke Sehnde: Buslinie 371 bindet jetzt Sehndes Norden an