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Nach Apfelbäumen kommen Gewächshäuser weg

Sehnde Nach Apfelbäumen kommen Gewächshäuser weg

Passanten haben schon einen fragwürdigen Kahlschlag befürchtet - doch die Fällungen der Apfelbäume auf dem Gelände des Bundessortenamts in Rethmar sind völlig rechtens. Die Einrichtung muss das Gelände an der B 65 bis zur endgültigen Aufgabe Ende Juni wieder als Ackerland herrichten.

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Am Bundessortenamt in Rethmar sind Apfelbäume gefällt worden, weil sich das Amt aus dem Ort zurückzieht und die gepachteten Flächen wieder als Ackerland zurückgeben muss.

Quelle: Oliver Kühn

Sehnde. Das Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz hatte schon vor Jahren entschieden, aus Kostenersparnis fünf Prüfstellen beim Bundessortenamt zu schließen, darunter die in Rethmar. Offiziell ist die Prüfstelle bereits seit Ende vergangenen Jahres geschlossen, doch stehen noch Restarbeiten an. Denn der Verpächter der Fläche an der Hauptstraße hatte um die Wiederherstellung in den ursprünglichen Zustand gebeten - und das war Ackerland. Deshalb seien zwei Reihen von Zierapfelbäumen entlang der großen Halle gefällt worden, die vor langer Zeit zu einer Prüffläche gehörten, sagt Leiter Klaus Schneider.

Außer den Apfelbäumen werden auch noch der Zaun entfernt, die leer stehenden Gewächshäuser abgerissen, Wege zurückgebaut und der restliche Maschinenpark aufgelöst. "Ende Juni ist die Prüfstelle dann Geschichte", sagt Schneider. ok

Von Oliver Kühn

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