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Abgeordnete packt Tüten für die Tafel

Sehnde Abgeordnete packt Tüten für die Tafel

Die CDU-Bundestagsabgeordnete Maria Flachsbarth hat die Sehnder Tafel besucht. Sie hörte dort nicht nur Informationen über die aktuelle Situation, sondern packte beim Packen der Tüten für die Kundschaft auch selbst mit an.

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Die Bundestagsabgeordnete Maria Flachsbarth (links) hilft Tafel-Mitarbeiterin Brigitte Großer bei der Ausgabe der Lebensmittel.

Quelle: Michael Schütz

Sehnde. Zu einer Art Doppelbesuch ist die CDU-Bundestagsabgeordnete Maria Flachsbarth nach Sehnde gekommen. Es gehe ihr darum, „in Berlin zu wissen, wovon ich rede“, sagte die Christdemokratin mit Blick auf die Flüchtlingssituation im Land. Bei der Sehnder Tafel hatte sie sich außerdem als Arbeitskraft angemeldet. Die Bundespolitikerin packte Tüten, um sie an die Kunden der Tafel auszugeben. Zum anderen sei es wichtig, darauf zu achten, dass nicht zu viele Lebensmittel in den Müll wanderten, sagte die Staatssekretärin im Ministerium für Ernährung und Gesundheit.

Das Thema Zuwanderung stand aber im Vordergrund des Besuchs. „Zwei Drittel unserer Kunden sind inzwischen Flüchtlinge“, erklärte Renate Grethe, Präsidentin des Civitan-Clubs, der die Tafel organisiert. Ihr Team sei überrascht gewesen, dass die Politikerin nicht nur schauen, sondern auch mithelfen wollte, sagte die Sehnderin.

Für Grethe war es eine gute Gelegenheit, auf die räumlichen Gegebenheiten der Tafel einzugehen, denn Bürgermeister Carl Jürgen Lehrke begleitete Flachsbarth auf das ehemalige Avacon-Gelände an der Peiner Straße. „Wir haben hier keine Heizung, und die Räume sind renovierungsbedürftig“, erklärte Grethe. Sie könnten allerdings erst zum Pinsel greifen, wenn es eine längerfristige Perspektive für den Standort gebe.

„Ich gehe davon aus, dass die Tafel hier bleiben kann“, versicherte das Stadtoberhaupt. Solange die Flüchtlingssituation anhalte, werde das Gelände, das die Stadt kürzlich gekauft hat, nicht anderweitig genutzt. Zwar gebe es zurzeit eine deutliche Entspannung, aber Lehrke rechnet damit, dass die Zuweisungen von Flüchtlingen im August wieder steigen.

Von Michael Schütz

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