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CDU Höver will SPD Ortsbürgermeisteramt abjagen

Sehnde CDU Höver will SPD Ortsbürgermeisteramt abjagen

Die CDU in Höver hat ihre Ortsratskandidaten für die Kommunalwahl nominiert. Mit fünf neuen Köpfen will sie nicht nur stärkste politische Kraft in Höver werden: Spitzenkandidatin Elisabeth Schärling will der SPD zudem das Amt des Ortsbürgermeisters abjagen und darüber hinaus in den Rat einziehen.

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Die CDU Höver hat ihre Ortsratskandidaten für die Kommunalwahl nominiert: Wilhelm Grefe jr. (von links), Martin Haase, Elisabeth Schärling, Wolfgang Großmann, Daniela Loepert und Ulf Schärling.

Quelle: privat

Höver. Schärling ist sozusagen eine Senkrechtstarterin. Erst vor knapp zwei Jahren stieg sie über das Mentoring-Programm „Politik braucht Frauen“ in die Kommunalpolitik ein, wurde Ortsrätin und will jetzt Ortsbürgermeisterin werden. "Ich sehe gute Chancen, die jahrelange Dominanz der SPD in Höver zu durchbrechen." Schärling will zudem in den Rat der Stadt einziehen und hat mit dem Listenplatz 2 dafür auch beste Aussichten. Erste Erfahrungen sammelte die 52-Jährige vor einigen Jahren als Vorsitzende der Bürgerinitiative gegen das geplante Logistikzentrums.

Auf den weiteren Plätzen folgen Daniela Loepert, Wolfgang Großmann, auch Schützenvereinsvorsitzender in Höver, Martin Haase, Ulf Schärling und Wilhelm Grefe jr. Dagegen treten die langjährigen Ortsratsmitglieder Friedrich Ostermeyer und Wolfgang Ostermeyer nicht mehr für eine neue Amtszeit an.

Die CDU wolle sich in der nächsten Wahlperiode für die Schaffung einer Ganztagsgrundschule einsetzen. "Dahin geht die Zukunft", sagt Schärling. Außerdem sei gerade erst das Lehrschwimmbecken hinter der Schule saniert worden. Weiteres Thema sei eine Reduzierung der Verkehrsbelastung auf der Ortsdurchfahrt. "Die Strecke ist gefährlich, dafür fordern wir dauerhaft Tempo 30." Die Straße liegt allerdings in Trägerschaft der Region. Darüber hinaus fehlten in Höver altengerechte Wohnungen.

Von Oliver Kühn

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