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Auch CDU für Hallenneubau an Chausseestraße

Sehnde Auch CDU für Hallenneubau an Chausseestraße

Für den Neubau, der die abgebrannte Turnhalle an der Waldstraße ersetzen soll, scheint alles auf den Standort Chausseestraße hinauszulaufen: Jetzt hat sich auch die CDU für die sogenannte 2-C-Variante ausgesprochen, mit der auch die marode Turnhalle an der Feldstraße ersetzt werden könnte.

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Auf der freien Fläche neben dem Sportplatz und dem Schützenhaus könnte die neue Turnhalle entlang der Chausseestraße entstehen.

Quelle: Michael Schütz

Sehnde. "Für uns ist dies ist erstmal eine reine Standortentscheidung", betont der CDU-Fraktionsvorsitzende Klaus Hoffmann. Über die Inhalte der Planung müsse man noch detailliert sprechen. Die 2-C-Variante sieht nördlich der Chausseestraße neben dem Sportplatz Trendelkamp ein neues Sportzentrum mit zwei Hallen vor. Dafür gab es schon in der vergangenen Woche bei der gemeinsamen Sitzung des Ortsrats Sehnde und des Ausschusses für Schule, Sport, Kultur und Soziales klare Mehrheiten. Vor allem Rot-Grün favorisiert diese Pläne. Auch für die KGS stelle der 350 lange Fußweg von der Waldstraße bis zur Chausseestraße im Schulbetrieb kein Problem dar, hatte Leiter Carsten Milde geäußert. 

Mit der Entscheidung für die 2-C-Variante könne man die enormen Eingriffe ins Papenholz vermeiden und an der Waldstraße Platz für die seit Langem geplante Erweiterung der Kooperativen Gesamtschule (KGS) schaffen, schließt sich Hoffmann den Argumenten an. Zudem müsse man ernsthaft überlegen, ob sich Investitionen in die 45 Jahre alte und marode Turnhalle I an der Waldstraße überhaupt noch lohnten.

Den schlechten Zustand dieser Halle hatte Fraktionsmitglied Ralf Marotzke, Vorsitzender des größten Sehnder Sportvereins TV Eintracht sowie des Sportrings Sehnde, mit defekten Fenstern, beschädigten Holzverkleidungen und maroden Sanitäreinrichtungen dokumentiert. "Dazu brauchen wir aber noch die Aussage eines Sachverständigen", sagt Hoffmann.

Mit geschätzten Kosten von 17,5 Millionen ist die 2-C-Variante auch die teuerste. "Mit einem vernünftigen Baucontrolling kann man die Kosten aber im Griff behalten", ist sich Hoffmann sicher. Das habe sich beim Bau des neuen Lehrerzimmers und des Selbstlernzentrums an der KGS gezeigt: Dort seien die Kosten im Plan. Außerdem seien dies erste Kostenschätzungen und keine endgültigen Zahlen. "Die könnten auch niedriger liegen", meint Hoffmann.

Der Betrag relativiere sich zudem, wenn man die Versicherungsleistung und die bereits lange vorher beschlossene Erweiterung der KGS herausrechne. Die 2-C-Variante sei eine zukunftsträchtige Entscheidung im Sinne der Vereine und Bürger und auf Jahrzehnte angelegt. Zudem gebe es an der Chausseestraße mit der Nähe zum Sportplatz Trendelkamp und dem Schützenheim Erweiterungsmöglichkeiten: "Wir müssen jetzt Mut aufbringen und den großen Wurf wagen."

Endgültig entscheiden wird dies der Rat in seiner Sitzung am Donnerstag, 9. Februar, ab 18 Uhr im Ratssaal (Eingang Nordstraße).

Von Oliver Kühn

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