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CDU-Programm: Bezahlbarer Wohnraum im Fokus

Sehnde CDU-Programm: Bezahlbarer Wohnraum im Fokus

Drei Wochen vor der Kommunalwahl beginnt der Sehnder CDU-Stadtverband am Montag mit einer Auftaktveranstaltung seinen Wahlkampf. Der Anzeiger sprach mit den Christdemokraten über ihren Programmentwurf, über den noch die Mitglieder entscheiden müssen.

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Nur 20 Grad Wassertemperatur: Eine Beheizung des Waldbads hält die CDU aber für finanziell schwierig.

Quelle: Oliver Kühn

Sehnde. Sehnde als Wohnstandort zu festigen stehe auf der Agenda ganz oben, sagt der CDU Fraktionsvorsitzende Hartmut Völksen, einer der beiden Spitzenkandidaten für die Wahl zum Rat der Stadt: "Wir wollen bezahlbare Wohnungen und Baugebiete in der Kernstadt wie etwa mit dem Neubaugebiet Maschwiesen ermöglichen." Aber auch die Eigenentwicklung der Dörfer müsse gewährleistet sein - wobei schnelles Internet unverzichtbar sei.

Weiterhin müsse der Bedarf älterer Menschen berücksichtigt werden. "Es sind mehr Wohnangebote notwendig, die auch bei gesundheitlichen Einschränkungen weiter genutzt werden können und mit Service- und Pflegeleistungen kombinierbar sind", sagt der Stadtverbandsvorsitzende Jens Lüders. Vorbild seien etwa die AWO-Einrichtung in der Achardstraße oder der City-Wohnpark an der Nordstraße. Außerdem will die CDU die Präsenz der Polizei im Stadtgebiet mit "täglichen Regelstreifen" erhöhen: "Die Polizei muss wieder sichtbarer werden, in der Bevölkerung gibt es viele Ängste."

Für Familien fordert die CDU mehr Flexibilität bei der Kinderbetreuung, etwa mit Anmeldungen auch während des laufenden Jahres. Besonders für Jugendliche fordert die CDU kostenloses öffentliches WLAN. Diese Generation haben die Christdemokraten auch beim städtischen Haushalt im Blick. "Wir wollen unseren Kindern keine Schulden hinterlassen", sagt Völksen. An einer konsequenten und dauerhaften Haushaltskonsolidierung gehe kein Weg vorbei. Das gelte auch bei dem Neubau für die abgebrannte Turnhalle an der Waldstraße. "Wir wollen zusammen mit der KGS und den Vereinen ein Gesamtkonzept erarbeiten, dass auch ein mögliches Sportzentrum an der Chausseestraße
untersucht", sagt Lüders.

Die von der SPD ins Spiel gebrachten Vergünstigungen für Feuerwehrleute etwa bei Eintritten erteilt die CDU eine Absage. "Dadurch fühlen sich andere Ehrenamtliche zurückversetzt", erklärt Völksen. Auch die Beheizung des Waldbads und die Überführung in die Regie der Stadtwerke sehen die Christdemokraten skeptisch. "Das ist steuertechnisch und finanziell sehr schwierig", sagt Lüders. Eventuell sei in Zukunft überschüssige Energie aus einer Biogasanlage denkbar, ergänzt Völksen.

Programm wird vorgestellt

Ihr Wahlprogramm will die CDU am Montag, 22. August, ab 19 Uhr bei einer öffentlichen Veranstaltung im Apart Hotel, Peiner Straße 7, diskutieren und verabschieden. „Unsere Plakate stehen, jetzt werden wir mit unseren Info-Ständen in den Ortsteilen beginnen“, sagt CDU-Chef Jens Lüders. Insgesamt sei man gut aufgestellt. Dies habe sich auch beim Straßenfest in Höver am vergangenen Wochenende mit 150 Besuchern gezeigt: „Das hat es noch nie gegeben.“ Das Programm sowie alle anderen Veranstaltungen stehen danach im Internet auf der eigens erstellen Webseite Mehr-Sehnde.de bereit.

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Von Oliver Kühn

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