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Sehnder und Peiner CDU gegen B 65-Umgehung

Sehnde Sehnder und Peiner CDU gegen B 65-Umgehung

Die CDU in Sehnde und Peine, beides erklärte Gegner der geplanten Umgehungsstrecke für die Bundesstraße 65 zwischen beiden Städten, haben den Schulterschluss vollzogen. Bei einem gemeinsamen Treffen forderten sie, stattdessen die Lösung in einem Ausbau der Autobahn 2 zu suchen.

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Die Christdemokraten aus Sehnde und Peine sind gegen eine Umgehungsstrecke für die B 65 zwischen beiden Städten und fordern stattdessen einen Ausbau der A 2.

Quelle: privat

Sehnde. An dem Abstimmungsgespräch haben auch die Peiner CDU-Bundestagsabgeordnete Ingrid Pahlmann sowie Vertreter aus Mehrum und Equord teilgenommen. Hintergrund war der neue Bundesverkehrswegeplan 2030, der eine Umgehungsstrecke zwischen Sehnde und Peine vorsieht. Dabei verwiesen der Sehnder CDU-Fraktionsvorsitzende Hartmut Völksen und der CDU-Stadtverbandsvorsitzende Jens Lüders auf das "eindeutige Votum" des Sehnder Rates, der sich schon 2013 klar gegen die geplante Umgehung positioniert habe.

Für die Sehnder CDU ist vor allem die geplante Trassenführung der Umgehung zwischen Bilm und Ilten nicht akzeptabel - was letztlich zur Ablehnung des gesamten Projekts geführt hat. „Der Wunsch der B 65-Anlieger nach einer Entlastung der Ortsdurchfahrten ist verständlich", sagt Lüders. "Das eigentliche Problem ist aber nur an der A 2 selbst zu lösen." Mit einer Umgehung würde nur Verkehr von der A 2 verlagert und neue Probleme geschaffen: "Plötzlich wären andere Anlieger im Norden der östlichen Sehnder Ortsteile betroffen, die in Hör- und Sichtweite dieser neuen Schnellstraße liegen."

Pahlmann verwies darauf, dass sie in engem Kontakt mit ihrer für Sehnde zuständigen Bundestagskollegin Maria Flachsbarth stehe. Diese habe schon betont, dass eine solche Maßnahme nicht gegen den Willen der Betroffenen durchgesetzt werden solle. Laut Pahlmann sei der jetzige Entwurf erst Beginn eines längeren Entscheidungsprozesses: "Wichtig für die Region ist die Behebung der Probleme auf der Autobahn."

Dazu müsse es politisches Ziel sein, die A 2 im Bundesverkehrswegeplan in den „weiteren Bedarf“ hochzustufen und darüber hinaus durch intelligente Verkehrslenkung auf der A 2 sowie den Ausbau der A 39 von Lüneburg bis Wolfsburg vorab die Probleme zu mindern.

Von Oliver Kühn

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