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Heinrich Heineke wird Ehrenbürger der Stadt

Sehnde Heinrich Heineke wird Ehrenbürger der Stadt

Ein politisches Urgestein: Auf Heinrich Heineke trifft dieser oft strapazierte Begriff auf jeden Fall zu. Für sein 30-jähriges Engagement in der Kommunalpolitik ist dem 66-Jährigen Christdemokraten von Bürgermeister und Parteifreund Carl Jürgen Lehrke jetzt die Ehrenbürgerwürde verliehen worden.

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Bürgermeister Carl Jürgen Lehrke (von links) hat den langjährigen Ratsvorsitzenden und Ortsbürgermeister Heinrich Heineke im Beisein seiner Frau Annegret verabschiedet.xxx

Quelle: Oliver Kühn

Sehnde/Wehmingen. Sehndes neuer Ehrenbürger ist schon als junger Mann in die Kommunalpolitik eingestiegen. Mit erst 22 Jahren wurde er 1972 in den Rat der ehemals selbstständigen Gemeinde Wehmingen gewählt. Er blieb dort bis zur Eingemeindung seines Heimatorts im Zuge der Gebietsreform zwei Jahre später. Danach folgte eine lange Pause. 1996 stieg Heineke wieder in die Ratspolitik ein - dann aber mit Nachdruck.

Der Wehminger war anschließend 20 Jahre lang bis zu seinem Abschied in der Ratssitzung am Donnerstagabend Ratsmitglied, davon die letzten elf Jahre als Ratsvorsitzender. "Er hatte eine ruhige, sachliche Art", bemerkte Lehrke. "Aber manchmal hat er uns auch angetrieben."

Noch länger, von 1986 an, gehörte Heineke dem Ortsrat Wehmingen an - davon 25 Jahre als Ortsbürgermeister. In seine Zeit seien die Dorferneuerung, die Gestaltung des Dorfplatzes, der Anbau für eine Kitagruppe ans Schulhaus und die Entwicklung drei neuer Baugebiete gefallen, zählte Lehrke auf: "Und eine Querungshilfe auf der Landstraße." Dies sei eine starke Leistung, wenn man berücksichtige, wie zurückhaltend die Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr sonst in solchen Dingen sei. Und die Bevölkerung Wehmingens ist von 428 Einwohnern (1991) auf jetzt 713 gestiegen.

Heineke war in seinem Heimatdorf unangefochten. Erst als der 66-Jährige jetzt mit der Politik aufhörte und in Wehmingen nicht mehr antrat, kippte die CDU-Dominanz - ein klassisches Beispiel dafür, dass eine Kommunalwahl oft eine Personenwahl ist. Jetzt stellt die SPD die Mehrheit.

Wie es jetzt bei ihm weitergehe, könne er noch gar nicht sagen, meinte Heineke. "Aber etwas mehr Privatleben wohl", sagte er augenzwinkernd. Er sei von der Ehrung gerührt. Doch noch einmal für fünf Jahre anzutreten, wäre zuviel gewesen, konstatierte er. Und er möge halt keine halben Sachen. Dem neuen Rat gab Heineke aufmunternde Worte mit auf den Weg: "Ich wünsche Ihnen eine glückliche Hand zum Wohle der Stadt Sehnde."

Außer Heineke sind jetzt 14 weitere Ratsmitglieder mit einer Wappennadel verabschiedet worden: Cord Waschke, Regine Höft, Werner Kracke, Ronald Siegismund, Barbara Külp, Sabine Gembolis (alle SPD), Almuth Gellermann, Axel Friehe, Ilse-Margreta Brenneke-Dörrie, Maike Vorholt, Heiko Hallmann (alle CDU) sowie Angelika Thomaier (Grüne) und Gerhard-Walter Schulz (Linke).

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In der konstituierenden Sitzung des Sehnder Rats wurden die ausgeschiedenen Mitglieder verabschiedet: Cord Waschke (SPD, von links), Regine Höft (SPD), Werner Kracke (SPD), Axel Friehe (CDU), Barbara Külp (SPD), Angelika Thomaier (Grüne), Almuth Gellermann (CDU) und Heinrich Heineke (CDU). Es fehlen Ilse-Margreta Brenneke-Dörrie (CDU), Maike Vorholt (CDU), Heiko Hallmann (CDU), Ronald Siegismund (SPD), Sabine Gembolis (SPD) und Gerhard-Walter Schulz (Linke).

Quelle: Oliver Kühn

Von Oliver Kühn

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