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CDU-Politiker wollen fest installierte Blitzer

Sehnde CDU-Politiker wollen fest installierte Blitzer

Die Debatte über den starken Durchgangsverkehr auf der Bundesstraße 65 in den Sehnder Dörfern geht weiter. Jetzt fordern auch Christdemokraten aus Evern, Haimar und Dolgen geeignete Schritte, um die Autos zu bremsen. Sie regen an, fest installierte Blitzgeräte an die Ortseingänge zu stellen.

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Fordern Blitzer an den Ortseingängen von Evern und Haimar: Holger Gutzeit (links) und Nils Wilke-Rampenthal.

Quelle: privat

Haimar/Evern. Holger Gutzeit aus Haimar, Kersten Schmalstieg aus Dolgen und Nils Wilke-Rampenthal ziehen an einem Strang. Die drei CDU-Kandidaten für den gemeinsamen Ortsrat der drei Dörfer sehen in dem Durchgangsverkehr in Haimar und Evern ein "ungeheuer großes Problem", dass dringend gelöst werden müsse. Einzige Chance seien verkehrsberuhigende Maßnahmen an den Ortseingängen. Messungen hätten ergeben, dass zurzeit auf den Ortsdurchfahrten in beiden Dörfern mancher Autofahrer mit Tempo 80 unterwegs sei.

Hintergrund des Vorstoßes der CDU-Kandidaten: In der vergangenen Woche ist das Projekt, eine neue Trasse für die Bundesstraße 65 zwischen Peine und Sehnde zu bauen, im Bundesverkehrswegeplan in der Dringlichkeit nach hinten gestuft worden. Das bedeutet, dass das Projekt in unbestimmt ferne Zukunft rückt. Daher müsse nun mehr für die Sicherheit in Evern und Haimar getan werden, meint das Trio. Es sei auch nicht in Ordnung, wenn bisher in Sachen Verkehrsberuhigung nur über Rethmar geredet werde.

Für die B 65 in Rethmar hatte die dortige SPD-Ortsratsfraktion unlängst einen Blitzer gefordert. Außerdem soll die Ortsdurchfahrt im Dorf schon bald saniert und damit auch der dortige Verkehr leiser gemacht werden.

Blitzer fänden Gutzeit, Schmalstieg und Wilke-Rampenthal auch für Evern und Haimar angebracht. Sie weisen darauf hin, dass es im Landkreis Peine an stark befahrenen Bundes- und Landesstraßen bereits fest installierte Blitzgeräte gebe und diese gute Effekte erzielten. "Dieses wäre auch eine Lösung für unsere Dörfer", meint Gutzeit und spricht davon, die Bundesstraße 65 möglichst unattraktiv für den Ausweichverkehr von der Autobahn 2 zu gestalten. Es gelte, die "Aussperrung des Schwerlastverkehrs mit Nachdruck zu verfolgen". Die Christdemokraten fordern daher ein Nachtfahrverbot für Lastwagen auf der B 65.

Von Achim Gückel

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