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DGB sammelt Fahrräder für Flüchtlinge

Sehnde DGB sammelt Fahrräder für Flüchtlinge

Der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) in Sehnde sammelt seit Jahren ausrangierte Werkzeuge und Geräte für die Dritte Welt, darunter auch Fahrräder. Genau die sucht die Stadt Sehnde dringend für die Flüchtlinge. Nun könnte es zu einer Zusammenarbeit kommen.

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Rolf Bartels (links) und Werner Höft sichten gespendete Fahrräder auf ihre Fahrtüchtigkeit.

Quelle: Oliver Kühn

Sehnde. DGB-Mitglied Werner Höft könnte sich dies gut vorstellen: „Warum sollen wir die Räder nach Hildesheim und dann nach Afrika schicken, wenn sie hier vor Ort gebraucht werden können?“ In Hildesheim möbelt der Verein Arbeit und Dritte Welt die Drahtesel auf.

Bei fast jeder Sammlung kommen bis zu 20 Fahrräder zusammen, sagt Höfts Mitstreiter Rolf Bartels: „Die sind oft fast neuwertig.“ Laura Höfken vom Fachbereich Soziales ist von der Idee begeistert. „Wir haben einen sehr hohen Bedarf und hinken hinterher.“ Vor allem für Männer brauche man Räder, viele Frauen könnten gar nicht Rad fahren. Die Männer wären aber auch mit einem Damenrad zufrieden. „Und es fehlen Kinderfahrräder“, betont Höfken. Wenn die Drahtesel Mängel hätten, wäre das sogar hilfreich - sozusagen als Beschäftigungtherapie. In der Fahrradwerkstatt Wahrendorff können diese behoben werden.

In Zukunft werde man deshalb nun speziell auf Fahrräder achten, kündigt Höft an. Aber auch andere Geräte könne man gezielt zur Seite legen, etwa einen Hometrainer. Auch dafür hätte Höfken schon Bedarf. „Ein afghanischer Flüchtling würde gern ins Fitnessstudio gehen, aber das ist zu teuer. Über solch ein Gerät würde er sich bestimmt freuen.“ Fahrradspenden nimmt Höfken unter Telefon (05138) 707231 und per E-Mail an an.

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