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Bau von lang ersehnten Radwegen rückt näher

Sehnde Bau von lang ersehnten Radwegen rückt näher

Der Bau von zwei seit vielen Jahren geforderten Radwegen im Sehnder Stadtgebiet rückt offenbar näher. Die Region Hannover hat jetzt in einer Liste für kommende Baumaßnahmen die Radverbindungen entlang der Kreisstraßen zwischen Bilm und Wassel sowie Dolgen und Evern eingeplant - allerdings erst für die Jahre 2019 und 2020.

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Für 2019 ist der Bau eines Radwegs an der Straße zwischen Bilm und Wassel geplant.

Quelle: Thomas Böger

Evern/Bilm. Die auf fünf Jahre ausgelegte Prioritätenliste für investive Straßenbaumaßnahmen an Kreisstraßen in der Region ist weit gefasst. Das Papier listet etliche Vorhaben auf, beziffert Kosten und versieht jede Maßnahme mit einer Dringlichkeitsstufe. Für die Radwege zwischen Dolgen und Evern (geplanter Bau 2020) sowie Bilm und Wassel (2019) gilt jeweils Dringlichkeitsstufe 2. Die Kosten werden mit 250.000 beziehungsweise 400.000 Euro angegeben.

Ob der Bau der Radwege tatsächlich in den angegebenen Kalenderjahren in Angriff genommen wird, hängt noch von vielen Faktoren ab. Doch allein die Festschreibung auf der Liste sorgt bei den örtlichen Politikern in den Dörfern für Jubel. "Das ist absolut toll. Es wäre super, wenn das wirklich so kommt wie es in der Liste steht", sagt zum Beispiel Bilms Ortsbürgermeister Bernd Ostermeyer. Der Ortsrat fordere den Radweg nach Wassel schon seit 25 Jahren. "Und wir beantragen das seit Jahren immer wieder neu", betont Ostermeyer.

Dabei sei ein Radweg zwischen Bilm und Wassel wichtiger denn je, meint der Ortsbürgermeister. Wegen der Erweiterung des Mergelbruchs südlich von Bilm werde der Zugang zu den Naherholungsgebieten am Mittellandkanal immer umständlicher. Da komme einem Radweg entlang der Kreisstraße, quasi als Umfahrung des Mergelbruchs, enorme Bedeutung zu.

Auch auf den Radweg zwischen Dolgen und Evern warten die Bürger dort schon seit Jahren. Die schnurgerade Kreisstraße zwischen den zwei Dörfern lade zum Rasen ein, heißt es. Das sei sehr gefährlich, und auf dem Abschnitt seien auch oft Schulkinder unterwegs, hatte Ortsbürgermeister Konrad Haarstirch schon vor mehreren Jahren betont. Im September 2013 erteilte er einem nördlich von Evern entlang der Kreisstraße 135 geplanten Radwegabschnitt sogar eine Absage - wenn denn im Gegenzug ein Radweg zwischen Dolgen und Evern gebaut werde.

Auch Godehard Kraft, Fachbereichsleiter bei der Stadt, bricht eine Lanze für den bau der zwei Radwege. Planungen für die Projekte gebe es schon seit Jahren. "Jetzt sind wir schon mal ganz zufrieden, dass die Projekte in der Prioritätenliste drin sind", sagt er.

Von Achim Gückel

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