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Die neue Glocke für den Friedhof kann kommen

Sehnde Die neue Glocke für den Friedhof kann kommen

Die Errichtung eines Glockenturms auf dem Sehnder Friedhof rückt in greifbare Nähe: Das Landeskirchenamt hat das Gießen der Glocke genehmigt, und der Bauantrag für den Turm wird in den nächsten Tagen gestellt. Mit dem Bau soll im nächsten Sommer begonnen werden.

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Die Montage zeigt, wie der von Ingenieur Michael Frehrking entworfene Glockenturm auf dem Sehnder Friedhof aussehen würde.

Quelle: Fotocollage: Peiner Ingenieurbüro

Sehnde. Nach dem Verkauf des Bonhoefferhauses an die Stadt wollte die Kirchengemeinde eigentlich den dort stehenden Turm samt Glocke auf den Friedhof umsetzen. Doch der Plan scheiterte unter anderem daran, dass die Glocke gar nicht der Sehnder Kirchengemeinde gehörte, sondern nur aus Rethmar geliehen war und dorthin zurückgegeben werden musste.

Doch die Projektgruppe Sehnder Friedhofsglocke gab nicht auf: Der Bruder von Pastorin Damaris Frehrking, ein in Peine ansässiger Ingenieur, entwarf einen Turm, dessen Form an die betenden Hände von Albrecht Dürer erinnert. Gleichzeitig begann eine Spendensammlung, und verschiedene Institutionen und Behörden wurden eingebunden.

Jetzt ist ein wichtiges Etappenziel erreicht: Die Landeskirche habe den Guss einer neuen Glocke genehmigt, berichtet Holger Söchtig von der Projektgruppe. Ein Sachverständiger der Landeskirche in Göttingen werde dafür mehrere Angebote einholen. Wenn der Sehnder Kirchenvorstand eines davon annimmt, könne der Auftrag erteilt werden. Mit dem Guss rechnet Söchtig im April oder Mai. Eine Delegation aus Sehnde werde dabei sein, kündigt er an.

Für den Turm soll in Kürze der Bauantrag gestellt werden. Errichtet wird er nach Söchtigs Einschätzung aber erst im kommenden Sommer. Das hängt auch damit zusammen, dass das erforderliche Geld noch nicht vollständig eingenommen worden ist. "Für manche Zuschussanträge bei Behörden, Institutionen, Stiftungen oder Firmen brauchen wir konkrete Unterlagen", sagt Söchtig. Diese lägen zum Teil jetzt erst vor. Doch 65 Prozent der erforderlichen gut 40 000 Euro habe man inzwischen auf dem Konto, und er sei zuversichtlich, dass der Rest bis zum Sommer auch noch zusammenkomme.

Dazu soll auch der Sehnder Weihnachtsmarkt am Sonnabend, 3. Dezember, beitragen. Der Förderverein der Kreuzkirche verkauft an seinem Stand im Gemeindehaus Wollsocken und handgefertigte Weihnachtsartikel, deren Erlös dem Glocken-Projekt zugute kommen soll.

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