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Sanierung wird für Bürger günstiger als gedacht

Sehnde Sanierung wird für Bürger günstiger als gedacht

Aufatmen bei den Anwohnern der Fimbergstraße: Die Stadt hat den Straßenzug jetzt nicht als Anliegerstraße, sondern als Straße mit starkem innerörtlichen Verkehr klassifiziert – damit fallen die Ausbaubeiträge für die Bürger viel geringer aus als zuerst befürchtet.

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Die Stadt Sehnde will die marode Fimbergstraße in diesem Jahr komplett sanieren.

Quelle: Lisa Malecha

Sehnde. Die Grundsanierung der Fimbergstraße kostet rund 400 000 Euro und soll im November abgeschlossen sein. Nach Angaben von Fachbereichsleiter Godehard Kraft müssen die etwa 40 Anlieger 40 Prozent der Ausbaukosten für die Straße und 60 Prozent für die Gehwege bezahlen. Insgesamt würde etwa die Hälfte der Kosten umgelegt, rund 212 000 Euro – abgestuft nach der Größe des Grundstücks.

„Damit haben wir eine gute Lösung gefunden“, meint Kraft. Auch die Anwohner seien zufrieden von der Ortsratssitzung am Montagabend nach Hause gegangen, sagt Ortsbürgermeisterin Regine Höft: „Für sie war es wichtig, dass die Fimbergstraße keine reine Anliegerstraße ist.“ Zudem hätten sich die Bürger Varianten ändern können – etwa, dass die Gehwege beidseitig statt nur einseitig verlaufen.

Für viele Bürger sei der Ausbau eine finanzielle Belastung, sagt Höft. Als Anwohner müsse man aber irgendwann einmal mit der Sanierung seiner Straße rechnen. Und die Fimbergstraße sei zuletzt in den Sechzigerjahren erneuert worden.

Von Oliver Kühn

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