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Stadt legt ein Kataster für ihre Straßen an

Sehnde Stadt legt ein Kataster für ihre Straßen an

Die Stadt Sehnde lässt in diesem Jahr erstmals ein Straßenkataster erstellen. Damit soll der Erhalt der Straßen künftig zielgerichteter erfolgen. Am Donnerstag stellte Ulrich Jahnke vom Fachdienst Stadtentwicklung, Straßen und Verkehr das Thema im Stadtentwicklungsausschuss vor.

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Mit so einem Auto werden demnächst Sehndes Straßen kartographiert.

Quelle: Privat

Sehnde. Demnach ist die Stadt zurzeit dabei, einen Dienstleister wie ein Ingenieurbüro mit der Datenerfassung zu beauftragen. „Danach soll dann die Befahrung der Sehnder Straßen beginnen“, sagt Jahnke. Mit einem Spezialfahrzeug, ausgerüstet mit mehreren Kameras, GPS und Panoramavideo, werden im Sommer alle Straßen abfotografiert und die Straßenabschnitte dann je nach Zustand in bestimmte Farben eingeteilt. Die sehr schlechten Straßenabschnitte werden in einer Karte dunkelrot dargestellt. „Hier ist dringender Handlungsbedarf“, sagt Jahnke. Die Stadt erhofft sich durch die Datensammlung eine Gesamtübersicht über die Straßen. „Wir erhoffen uns damit, die Sehnder Straßen langfristig besser erhalten zu können“,. sagt Jahnke. Andere Kommunen in der Region oder die Stadt hannover arbeiteten längst mit diesem Prinzip. Bislang war die Stadt auf Ortsbegehungen sowie auf beschwerden von Bürgern angewiesen, wenhn es um das Reparieren von Schaden ging. „Das ging mehr nach dem Gieskannenprinzip“, sagt Jahnke. Ganz billig ist die Datenerfassung jedoch nicht. 50 000 Euro sind in diesem Jahr im Haushalt dafür bereitgestellt. Danach fielen laut Jahnke Kosten von 250 bis 500 Euro pro Jahr an. Eine erneute Befahrung in fünf-Jahres-Abständen koste rund 6000 Euro. Bereits Ende des Jahres sollen alle Daten vorliegen. „Bereits im Frühjahr zu den Haushaltsberatungen soll die Politik die Maßnahmenliste auf dem Tisch haben“, sagt Jahnke.

Viele kaputte Straßen in Dolgen

Bisher hat die Stadt ihre Hinweise auf Straßenschäden wie Risse und Flickstellen überwiegend von Sehnder Bürgern bekommen. „Dies geschah meist bei Ortsbegehungen oder es gab Anrufe bei uns“, sagt Ulrich Jahnke vom zuständigen Fachdienst. Aufgrund dieser Hinweise wurde auch das Sanierungsprogramm für das Jahr 2016 aufgestellt. Danach sollen in Sehnde knapp 9000 Quadratmeter Straßen saniert werden; davon sieben Straßen allein in Dolgen. In Klein Lobke sind Ausbesserungsarbeiten an der Wegstraße und an der Straße Klingenberg vorgesehen – im Ort Sehnde werden 1300 Quadratmeter Asphaltdecke an der Straße des Großen Freien neu gemacht. Für die Straßenerhaltung hat die Stadt dieses Jahr 320 000 Euro im Budget. Ab 2017 sollen mit Hilfe des neuen Straßenkatasters die zu sanierenden Straßen ermittelt werden

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