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Einwohner bemalen triste Stromkästen

Höver Einwohner bemalen triste Stromkästen

„Höver treibt’s bunt“ - diese Ankündigung war nicht übertrieben. Seit dem Wochenende springen Einwohnern und Auswärtigen im ganzen Ort farbenfrohe Stromkästen ins Auge. Bemalt von Einwohnern, vom Schüler bis zum Rentner.

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Quelle: Privat

Sehnde. Initiiert hatte die Aktion die Initiative HöversHerz. Die Idee, die tristen grauen Stromkästen zu bemalen, ist zwar nicht ganz neu. Aber die Höveraner fanden sie trotzdem klasse. Trotz des teils fiesen Wetters waren rund 30 Teilnehmer erschienen, um Farbe und Pinsel in die Hand zu nehmen - und so manch Unbill zu erleben. Denn der teilweise heftige Regen habe die gerade frisch aufgetragene Acrylfarbe gleich wieder runtergewaschen, sagt Diana Dummich von HöversHerz. Aber genölt habe keiner: „Die haben eben einfach ein zweites Mal gemalt.“

23 Stromkästen hatten die Teilnehmer vorher geschrubbt und grundiert, nur drei sind nicht ganz fertig geworden. Diese werden aber diese Woche vollendet. Die Kästen fallen jetzt auf wie Leuchttürme im Dunkeln. Auf einigen gibt es Unterwasserwelten zu sehen, aber auch ein Sandmännchen im Auto, das 96-Logo, Eulen, ein Luftballon-Baum, einen Cupcake in schrillem Pink sowie ein Schiff mit einem Herz als Segel - ist doch das Herz das Symbol für die Initiative HöversHerz.

Dummich hatte mit ihren Mitstreiterinnen Heike Schaubode, Nadine Holan, Gisela Peine und Gabi Falter nicht nur Farbe und Pinsel besorgt, sondern auch an Snacks, Getränke und sogar an T-Shirts für die Kinder gedacht, damit diese nicht ihre guten Sachen bekleckern. Mittlerweile gibt es sogar schon Nachfragen, ob es noch weitere Stromkästen zum Bemalen gibt. Und die gibt es in der Tat. Der Energieversorger Avacon, dem sie gehören, habe auch dafür eine Freigabe erteilt, freut sich Diana Dummich. Und wer noch nicht alle Motive entdeckt hat: Beim Ortsfest am 3. Oktober werden alle Werke in einer Ausstellung gezeigt.

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