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Elisabeth Consort spielt in der Michaeliskirche

Wehmingen Elisabeth Consort spielt in der Michaeliskirche

Sie sind schon so etwas wie Stammgäste in der Michaeliskirche. Es war bereits das achte Mal, dass das Elisabeth Consort am Sonntagnachmittag für ein Konzert in den Sehnder Süden gekommen war.

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Große Klassik im kleinen Dorf: Das Elisabeth Consort aus Hannover ist bereits Stammgast in der Michaeliskirche in Wehmingen.

Quelle: Michael Schütz

Sehnde. „Wir kommen immer gern her, denn hier ist die Atmosphäre sehr herzlich“, lobte Joachim Frucht, Dirigent und erster Geiger des Liebhaber-Ensembles aus Hannover, nach getaner Arbeit.

Das Streichorchester, das sich vor allem bei den Solisten mit professioneller Hilfe aus der Studentenschaft der Musikhochschule verstärkt hatte, kam auf Einladung der Nicomi-Stiftung mit Werken aus dem Barock und der Romantik nach Wehmingen. Gesetzten Schrittes startete das Ensemble mit Albinonis Concerto A-Dur op.7/7. Nach diesem Aufwärmstück gab es die solistischen Schmankerl in der fast voll besetzten Kirche. Johann Christian Bachs Konzert für Viola c-moll nahm der Bratschist Petrus Coetzee in Angriff. Seinen warmen Ton verzögerte er gelegentlich gegenüber dem Orchester, sodass besondere Spannung entstand. Auch wenn er im schnellen Finalsatz ein wenig die Übersicht verlor, bekam der Südafrikaner zu Recht starken Beifall vom Publikum.

Frucht selbst übernahm einen der beiden Violinparts von Johann Sebastian Bachs Doppelkonzert BWV 1043. Den anderen übernahm in bemerkenswerter Klarheit Friederike Schindler. Der Kontrapunkt flog geradezu im Kirchenschiff hin und her.

Sehr expressiv beendete das Orchester den Nachmittag in Wehmingen mit Edvard Griegs Suite „Aus Holbergs Zeit“ und einer Zugabe des Engländers John Ireland.

Von Michael Schütz

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