Volltextsuche über das Angebot:

23 ° / 16 ° Regenschauer

Navigation:
Erdwall an KGS abgeholzt

Sehnde Erdwall an KGS abgeholzt

Kahlschlag an der Bundesstraße 65, damit die Vögel gar nicht erst dort brüten: Der ehemals begrünte Lärmschutzwall an der Kooperativen Gesamtschule (KGS) ist weithin sichtbar nur noch ein Torso. Der Wall muss im Sommer einer Feuerwehrzufahrt weichen.

Voriger Artikel
Gestohlenes Firmenauto geht in Flammen auf
Nächster Artikel
Sechs neue Bauplätze entstehen im Bergfeld

Damit dort nicht erst Vögel brüten, ist der Lärmschutzwall schon weitgehend abgeholzt worden.

Quelle: Oswald-Kipper

Sehnde. Die Stadt hat damit begonnen, Bäume zu fällen und Büsche bis auf den Boden zu stutzen. Das sind die Vorarbeiten für einen Rückbau des Walls im Sommer, um dort eine neue Feuerwehrzufahrt zu schaffen. Dass die Arbeiten notwendig sind, hat der verheerende Brand mit Millionenschaden an der KGS im vergangenen März gezeigt. Dabei konnten Feuerwehrfahrzeuge nicht von hinten an die Schule herankommen, weil die Zufahrt zwischen den Gebäuden und dem Wall zu schmal war.

Die Stadt habe bereits jetzt mit den Grünarbeiten angefangen, um bis zum Beginn der Brut- und Setzzeit am 1. März fertig zu sein, erläutert Söhnke Rohrmann von der Gebäudewirtschaft. Damit soll verhindert werden, dass dort Vögel brüten. Insgesamt würden etwa 15 bis 20 Bäume gefällt. In Sehnde machen sich Bürger bereits Sorgen, ob dort nachgepflanzt wird. „Wo Platz ist, werden wir auch Ersatz pflanzen“, beruhigt Rohrmann. Das wisse man aber erst genau, wenn die Erdarbeiten abgeschlossen seien - eventuell in den Sommerferien. Ein Teil des Erdwalls werde aber als Lärmschutzwall erhalten bleiben.

von Oliver Kühn

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Nachrichten
Sehnde
doc6qqup5lc7wk12baixi50
Die Müllinger entschlammen ihren Dorfteich

Fotostrecke Sehnde: Die Müllinger entschlammen ihren Dorfteich