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Erste Spielplätze sind abgebaut

Sehnde Erste Spielplätze sind abgebaut

Der Anfang ist gemacht: Die Stadt hat damit begonnen, das vom Rat beschlossene Spielplatzkonzept umzusetzen und marode oder nicht mehr genutzte Spielplätze zurückzubauen. Einige bleiben als Grünfläche erhalten, andere werden für die Wohnbebauung verkauft.

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Alle Geräte sind schon weg: Auf dem ehemaligen Spielplatz im Röntgenweg in Sehnde können Wohnhäuser entstehen.

Quelle: Kühn

Sehnde. Mit fünf Spielplätzen hat die Stadt jetzt begonnen. Abgebaut wurden die Flächen im Röntgenweg, in der Albert-Schweitzer-Straße und in der Straße Maschwiese. Sie sollen vermarktet und an Bauherren veräußert werden. Der Spielplatz in der Bürgermeister-Köhler-Straße in Höver wird dagegen als Grünfläche mit Bouleplatz und Bänken erhalten. An der Albert-Schweitzer-Straße soll die Wartezone der Bushaltestelle erweitert werden und das Reststück als Grünfläche bestehen bleiben. Einige Bürger hatten bereits im Rathaus vorgesprochen, weil sie befürchteten, dass dort Container für Flüchtlinge aufgestellt werden sollen.

Die Planungen für eine Vermarktung stehen aber erst ganz am Anfang. Wie groß einzelne Baugrundstücke werden, was ein Quadratmeter Bauland kostet und wann mit einem Baubeginn gerechnet werden kann, steht noch nicht fest. Denn teils müssen neue Bebauungspläne aufgestellt werden, weil sich die Nutzung ändert. Es gibt auch noch kein Verfahren für die Vermarktung, allerdings werden Kriterien für Bewerber eine Rolle spielen. Angedacht ist etwa, Bauplätze zunächst an direkte Anlieger und deren Kinder, Ortsansässige oder Familien mit Kindern aus den übrigen Ortsteilen zu vergeben. Sollte es mehrere Bewerber geben, die die gleichen Kriterien erfüllen, wird per Los entschieden. Diese Option scheint realistisch, denn nach jetzigem Stand liegt die Bewerberzahl schon im dreistelligen Bereich. Auf der Internetseite der Stadt können sich Bauinteressenten eintragen.

Die Stadt hatte im vergangenen Jahr alle 54 Spielplätze untersucht und 14 Flächen vorgeschlagen, die aus ihrer Sicht nicht mehr benötigt und bis 2020 rückgebaut werden. Der Rat hatte dem zugestimmt.

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