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Zwei Stunden vor Öffnung kommen die Käufer

Sehnde Zwei Stunden vor Öffnung kommen die Käufer

Mit der gewohnten Sonntagsruhe, die auch in Rethmar üblich ist, war es an diesem Wochenende vorbei. Der 1. Dorfflohmarkt, den zwei Rethmarerinnen auf die Beine gestellt hatten, zog die Besucher in den Sehnder Ortsteil. Manche kamen schon zwei Stunden vor der Eröffnung, um sich das Beste zu sichern.

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Petra und Dirk Schrader schauen sich auf dem 1. Dorfflohmarkt am Stand von Marius Schwaldt um.

Quelle: Michael Schütz

Rethmar. Darunter waren auch Dirk und Petra Schrader. "Wir sind schon seit 8 Uhr morgens hier", verrieten die beiden Peiner. "Um zehn braucht man nicht mehr zu kommen." Dann seien die besten Sachen bereits weg. Im Internet auf einschlägigen Flohmarktseiten seien sie auf den Dorfflohmarkt aufmerksam geworden. "Wir gehen regelmäßig auf Flohmärkte", sagte Petra Schrader. Etwas Spezielles suchten sie dabei nicht. "Wo man gerade drauf zu läuft, was man gerade braucht", beschrieb sie ihre Kriterien, nach der sie die Stände absucht. In Rethmar sind die beiden durchaus fündig geworden. "Ein paar Bücher sind es schon geworden." Und einige Spielzeugtiere der Firma Schleich hätten sie auch gefunden.

Ebenfalls aus Peine hatten sich Jeanette und Olaf Hillmann aufgemacht. Der mitgeführte Bollerwagen diente dabei gleich einem doppelten Zweck, denn neben den gekauften Sachen fand darin auch Tochter Joy Platz. Die Achtjährige war größte Nutznießerin des Ausflugs, denn am Ende stand viel Lesestoff. Mama und Papa freuten sich über einen anderen Mehrwert. "Wir schauen uns die Häuser und Gärten an", sagte Olaf Hillmann. "Da kann man sich Anregungen für zu Hause holen."

Marius Schwaldt hält den Dorfflohmarkt in seinem Heimatort für eine gute Idee. "Ich mag Flohmärkte." Normalerweise gehöre er zu den Käufern, aber dieses Mal hatte er mehrere Tische vor seinem Haus in der Ringstraße aufgebaut. "Ich habe gerade im Ort ein Haus gekauft." Da er es möbliert erstanden hat, gab es jetzt eine Menge Dinge, die er verkaufen konnte. Kurioses war auch darunter, wie etwa ein Klobürstenhalter in Form eines Nilpferdes. Für einen Hüftgürtel für Gewichtheber gab es dagegen nur wenige Interessenten. "Bei einem Umzug erleichtert der das Tragen schwerer Sachen", versuchte er sich mit Verkaufsargumenten.

Auf die Beine gestellt hatten den Flohmarkt Margot Steinert und Kathrin Jürges-Dezelske. "Wir hatten das in Evern gesehen", verrieten die beiden ihre Inspiration. Auch die Märkte in Bolzum und Höver seien bekannt. Und da sie beide bereits Erfahrung in der Organisation von Veranstaltungen hatten, hatten sie den Markt in ihre Hände genommen. "Die Resonanz war von Anfang an groß", sagte Steinert. "Wir hätten ihn mit 30 Ständen gemacht, aber es hatten sich 70 Interessenten gemeldet." Letztendlich hatten 87 Stände mitgemacht, freuten sie sich. Jedes Jahr werde es aber keinen Dorfflohmarkt geben. "Vielleicht alle zwei Jahre - man hat ja nicht immer so viele Sachen zum Verkaufen."

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Von Michael Schütz

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