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Sehnde feiert erstmals wieder ein Maifest

Sehnde Sehnde feiert erstmals wieder ein Maifest

Nach etlichen Jahren hat Sehnde wieder ein großes Maifest gefeiert. Mehrere hundert Besucher folgten der Einladung von DGB und mehreren örtlichen Organisationen auf den Hof Falkenhagen.

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SPD-Abteilungsvorsitzende Andrea Gaedecke und Gastgeber Jürgen Falkenhagen vergeben die Preise an die Gewinner des Maikäfer-Ratens.

Quelle: Thomas Böger

Sehnde. Zum Fest trugen sehr unterschiedliche Gruppen bei. Neben der Gewerkschaften beteiligten sich noch die SPD, die evangelische Kirchengemeinde, die Samosfreunde, die Flüchtlingshilfe, die Fotogruppe - und die in der IGS zusammengeschlossenen Kaufleute. "Wo gibt es das sonst, dass Arbeitgeber eine Feier zum 1. Mai unterstützen?" freute sich Gastgeber Jürgen Falkenhagen. Auch Regine Höft, Vorsitzende des Sehnder DGB-Ortskartells, fand es "wichtig, dass die IGS sich beteiligt".

Höft hatte nach der Eröffnung durch Ortsbürgermeister Helmut Süß und einem Friedensgebet von Pastorin Damaris Frehrking den bundesweiten Aufruf des DGB zum Tag der Arbeit verlesen, in dessen Mittelpunkt in diesem Jahr die soziale Gerechtigkeit stand, insbesondere eine auskömmliche Rente für alle. Die Solidarität und die Gemeinsamkeit waren auch Thema bei der Rede des ehemaligen Pastors Andreas Schmidt. Der war unter anderem als Hauptredner eingeladen worden, "weil wir in einem Wahljahr parteipolitisch möglichst neutral bleiben wollen", sagte Höft.

Dennoch hatte auch der SPD-Bundestagsabgeordnete Matthias Miersch seinen Auftritt, der zuvor schon in Hänigsen (Gemeinde Uetze) gesprochen hatte, wo ebenfalls eine DGB-Kundgebung stattfand. Miersch unterstützte die Gewerkschaftsforderungen nach einer Solidarrente, die jedem "der sein Leben lang gearbeitet hat, ein Einkommen oberhalb der Grundsicherung" verschaffen solle. Auch die nach der Erwerbstätigenrente, in die alle einzahlen - auch Selbstständige, Beamte, Richter und Abgeordnete.

Das Bundestagsmitglied hatte auch den 1. Preis - eine Fahrt nach Berlin mit Besuch des Parlaments für zwei Personen - gestiftet. Um sie zu gewinnen, musste die Anzahl von Maikäfern in einem großen Glas geschätzt werden. Ganz exakt traf die Zahl von 366 (365 Tage des Jahres plus der 1. Mai) nur Oliver Lohmann aus Sehnde.

Das Fest brachte zwar politische Aussagen, hatte aber ebenso wie die Maibaum-Veranstaltungen in Bolzum und Müllingen einen ausgesprochen familiären Charakter. Falkenhagen meinte, er könne sich durchaus vorstellen, dass daraus eine neue Tradition entstehen könnte. "Vielleicht können wir das noch auf etwas breitere Schultern stellen", sagte er und nannte Schützen und Feuerwehr als mögliche weitere Veranstalter.

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