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Fahrradwerkstatt nimmt Betrieb auf

Rethmar Fahrradwerkstatt nimmt Betrieb auf

Auf dem Gelände des ehemaligen Bundessortenamtes in Rethmar gibt es jetzt eine Fahrradwerkstatt. Rund 60 Fahrräder stehen dort. Am Donnerstagabend kamen weitere hinzu.

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Manfred Flemming (rechts) spendet ein nicht mehr nagelneues, aber weitgehend unbenutztes Rennrad an Karl-Heinz Reinsch. Rund 60 Fahrräder stehen inzwischen in der Fahrradwerkstatt auf dem Gelände des ehemaligen Bundessortenamts.

Quelle: Oswald-Kipper

Sehnde. So gab unter anderem ein elfjähriges Mädchen mit ihrer Mutter und ihren beiden kleinen Schwestern ein Kinderfahrrad ab. „Das war sehr rührend“, berichtet Sven Lurz.

Zusammen mit drei weiteren Ehrenamtlichen betreut er die neue Fahrradwerkstatt des Ehrenamtlichen Netzwerks für Asylsuchende in Sehnde (ENAS). Ziel ist es, die Flüchtlinge in Beschäftigung zu bringen. Denn diese dürfen in den ersten Monaten nicht arbeiten. Und auch die Sprache Deutsch könnten die Asylbewerber beim gemeinsamen Schrauben an den Zweirädern leichter erlernen, meint Lurz.

Die Hilfsbereitschaft der Sehnder ist groß. Manfred Flemming brachte ein neuwertiges Rennrad samt Ersatzteilen vorbei. „Viele Räder müssen erst noch verkehrstüchtig gemacht werden“, betonte der Kontaktbeamte Stephan Flohr. Er brachte Informationsmaterial, Verkehrszeichen und Fahrradplaketten mit.

Das Klinikum Wahrendorff steht den Betreuern der Fahrradwerkstatt in Zukunft mit Rat und Tat beiseite. „Wir sind ja keine ausgebildeten Zweiradmechaniker“, betont Karl-Heinz Reinsch von ENAS. Das Klinikum, das selbst eine Fahrradwerkstatt unterhält, spendierte ein Starterset mit Fahrradbock und Werkzeugen.

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