Volltextsuche über das Angebot:

2 ° / -4 ° Nebel

Navigation:
Familie spielt bei Konzerte in China

Sehnde Familie spielt bei Konzerte in China

Wenn Meike Unger das nächste Mal das Jagdhornbläserkorps Das Große Freie leitet, dann liegen hinter der Musikerin gut 10.000 Kilometer Reise quer durch China: Gemeinsam mit ihrem Mann Manfred, Leiter der Langenhagener Musikschule, und den Söhnen Max und Karl hat sie vom 20. Dezember bis 6. Januar eine Konzertreise absolviert.

Voriger Artikel
Freispruch für Scherenstecher aus JVA
Nächster Artikel
Feuerwehr rettet Wildschwein aus Mittellandkanal

Max (von links), Manfred, Meike und Karl Unger musizieren in dem eigens für die China-Reise zusammengestellten Orchester.

Quelle: Jarolim-Vormeier

Sehnde. Von Antje Bismark

Sehnde. Wenn Meike Unger das nächste Mal das Jagdhornbläserkorps Das Große Freie leitet, dann liegen hinter der Musikerin gut 10 000 Kilometer Reise quer durch China: Gemeinsam mit ihrem Mann Manfred, Leiter der Langenhagener Musikschule, und den Söhnen Max und Karl hat sie vom 20. Dezember bis 6. Januar eine Konzertreise absolviert.

Die Proben für diese Tour standen Mitte Dezember in Hannover auf dem Programm - dabei fanden sich die Musiker zum ersten Mal zusammen. „Weil die Agentur immer Profis engagiert, klappte das sehr gut“, sagt Manfred Unger. Deshalb mussten Max und Karl Unger, die nach ihrem Abitur an der KGS Sehnde zur Universität Lübeck ins Studium Bachelor für Horn wechselten, erst einige Semester studieren. Für die Familie sei die gemeinsame Musikreise eine besonders schöne Erfahrung, sind sich alle vier einig. Davon zeugen auch die Fotos aus Shanghai, als das Quartett sich auf der höchsten Aussichtsplattform der Welt fotografieren ließ.

Ihre musikalische Reise startete in Peking, es folgten Stationen im ganzen Land. „Es ging einmal quer durch“, sagt Manfred Unger. Am Ende fand sich der aus Sicht der musikalischen Familie wichtigste Ort: Das Orchester spielte in einer neuen Konzerthalle für 3000 Besucher. „Tolle Kulisse, grandiose Akustik“, schwärmen Ungers. Eingeprägt habe sich das Konzert auch noch aus einem anderen Grund: Weil ein Musiker krankheitsbedingt ausfiel, sprang eine chinesische Instrumentalistin ein. „Sie studiert eigentlich in Hannover und hat zu dem Zeitpunkt ihre Mutter besucht“, sagt Unger, nach dessen Angaben das Orchester unter anderem Märsche, Ouvertüren und Walzer spielte. Und „Jasmine Flower“: Das sei der Favorit des Publikums gewesen.

Nach ihrer Rückkehr konnten sie ihrem Sohn Fritz, der das Haus gehütet hatte, aber nicht nur von einer musikalischen Reise berichten. In ihre Zeit fiel außer dem Smog in Peking, der es bis in die hiesigen Medien geschafft hatte, auch der Crash an der dortigen Börse. Der wiederum bestimmte dann in Asien die Schlagzeilen. Beeindruckend für alle seien zudem die riesigen Stadtteile mit hunderten von Hochhäusern gewesen. „Die stehen alle noch leer.“

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Nachrichten
Von Redakteur Antje Bismark

Sehnde
doc6sm82k9a5gp1kboi3cj1
Barockkirche birgt einen Schatz

Fotostrecke Sehnde: Barockkirche birgt einen Schatz