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Bei Feuerwehr tropft der Regen durchs Dach

Sehnde Bei Feuerwehr tropft der Regen durchs Dach

30 Einsatzkräfte aus mehreren Sehnder Ortsfeuerwehren sind in der Nacht zu Mittwoch zum Hochwassereinsatz in den Landkreis Hildesheim ausgerückt. Im Sehnder Stadtgebiet gab es sechs Einsätze wegen des Dauerregens. Einer davon betraf ausgrechnet ein Feuerwehrhaus - jenes von Müllingen/Wirringen.

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Sehnder Feuerwehrleute rücken aus, um im Landkreis Hildesheim beim Hochwassereinsatz zu helfen.

Quelle: Stadfeuerwehr Sehnde

Sehnde. An dem erst vor wenigen Jahren in Betrieb gegangenen Feuerwehrhaus der zwei Nachbardörfer war das Wasser am Dienstagabend über die Dachkonstruktuion ins Gebäude eingedrungen. Die Abläufe des Flachdachs hatten die Wassermassen nicht mehr ableiten können. Möglicherweise seien die Abläufe auch durch Laub oder Dreck verschmutzt worden, meint Tim Herrmann, Sprecher der Sehnder Stadtfeuerwehr. Als Folge tropfte es in einer Umkleide und einem Büroraum durch. Die Feuerwehrleute von Müllingen und Wirringen mussten daraufhin in ihrem eigenen Domizil Wasser beseitigen und Lecks abdichten.

Wie groß der Schaden am rund fünf Jahre alten Feuerwehrhaus ist, steht noch nicht fest. Das Gebäude sei aber auf jeden Fall weiterhin nutzbar, versichert Herrmann.

Einen weiteren, durchaus dramatischen Einsatz gab es am Mittwoch an der Billerbachstraße in der Kernstadt. Dort lief Wasser aus dem Gebiet Kleines Öhr, das zurzeit als Baugebiet erschlossen wird, in das tiefer gelegene Wohngebiet südlich der Straße und drohte Grundstücke zu überfluten. Die Feuerwehr errichtete dort einen Erddamm. Auf diese Weise gelang es, die Wassermassen in den nahen Billerbach umzuleiten. "Die Situation wird dort ständig überwacht", sagt Herrmann.

Weitere Einsätze wegen des Dauerregens hatten die Feuerwehren bereits am Dienstagabend in der Kernstadt, wo eine Garage unter Wasser stand, sowie in Ilten, wo das Wasser in ein Kellergeschoss eingedrungen war. Am Mittwoch schließlich gab es einen weiteren Einsatz an einem Wohnhaus am Heidering in Sehnde. Dort stand das Wasser etwa 30 Zentimeter hoch in einem Keller. Auch in Ilten mussten die Einsatzkräfte erneut tätig werden. Dort drückte Grundwasser in einen Keller.

Bereits in der Nacht zum Mittwoch hatten sich Kräfte der Regionsfeuerwehrbereitschaft 4 auf dem Schützenplatz in Sehnde versammelt. Gegen 5.15 Uhr setzten sie sich in einem Fahrzeugkonvoi in Richtung Hildesheim in Marsch. Die 30 Feuerwehrleute aus Bolzum, Müllingen-Wirringen, Ilten, Haimar und Klein Lobke wurden im Bereich der Ortschaft In Heersum (Gemeinde Holle) eingesetzt, um dort zunächst Sandsäcke zu befüllen, die das Hochwasser der Innerste eindämmen sollen.

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