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Feuerwehr will neue Drehleiter

Sehnde Feuerwehr will neue Drehleiter

Die Ortsfeuerwehr Sehnde hat Bilanz gezogen: Mit 108 Einsätzen hat sie im vergangenen Jahr zwei Alarme mehr zu bewältigen gehabt als 2014. Allerdings waren die von neuer Qualität. Deshalb fordert sie auch eine neue Drehleiter.

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Der neue Ortsbrandmeister Sven Grabbe leitet erstmals eine Jahresversammlung der Sehnder Ortsfeuerwehr.

Quelle: Michael Schütz

Sehnde. Ortsbrandmeister Sven Grabbe, der nach dem Rücktritt seines Vorgängers Jürgen Dauter am Sonnabend erstmals eine Jahresversammlung leitete, erinnerte an den Großbrand in der KGS im März und an den Brand einer Scheune in Dolgen Ende November.

Gerade der KGS-Brand habe gezeigt, wie wichtig die Drehleiter sei, erklärte Grabbe. Leider sei dieses Fahrzeug aber in die Jahre gekommen. Zwar habe es vor Kurzem eine Überholung des Wagens gegeben. „Aber es treten immer mehr Störungen auf“, betonte Grabbe. Dabei sei die Drehleiter zur Rettung von Menschen besonders wichtig. Er und seine Feierwehr wünschten sich die Beschaffung einer neuen Drehleiter, sagte Grabbe in Richtung Bürgermeister Carl Jürgen Lehrke. „Eine gut erhaltene gebrauchte würden wir auch nehmen.“ Lehrke nahm den Wunsch zur Kenntnis. Eine neue Drehleiter kostet einen hohen sechsstelligen Betrag.

Zur Kritik Grabbes, dass die Reparatur des defekten Tanklöschfahrzeugs im vergangenen Jahr sieben Wochen gedauert habe, wurde Lehrke deutlicher: „Das ist nicht akzeptabel.“ Es sei viel schiefgegangen, meinte das Stadtoberhaupt. Die Kommunikation zwischen Feuerwehr und Verwaltung müsse besser werden. Außerdem habe das Problem auch bei der Reparaturfirma gelegen.

Grabbe bemängelte in seinem Bericht, dass der Feuerwehr bei einem Einsatz in Evern nicht bekannt war, dass in dem Gebäude Flüchtlinge untergebracht waren. Lehrke gelobte Besserung. Es sei ein Treffen mit den Ortsbrandmeistern geplant, um ihnen zu erläutern, wo im Stadtgebiet Flüchtlinge untergebracht sind.

Ebenso wie Grabbe bemängelte auch der stellvertretende Regionsbrandmeister Detlef Hilgert, dass Beleidigungen und Übergriffe auf Feuerwehrleute im Einsatz zugenommen hätten. Der Wehminger forderte dazu auf, alle Vorkommnisse anzuzeigen. „Das sind Straftaten“, sagte er.

Von Michael Schütz

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