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Feuerwehrhaus kommt erst 2017

Haimar Feuerwehrhaus kommt erst 2017

Der Neubau des Feuerwehrgerätehauses in Haimar verschiebt sich auf das Jahr 2017. Der Grund: Die Stadt hat noch kein passendes Grundstück gefunden.

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Das Feuerwehrgerätehaus in Haimar entspricht nicht mehr den aktuellen Standards. Die Stadt sucht deshalb schon länger ein Grundstück für einen Neubau - bisher ohne Erfolg.

Quelle: Patricia Oswald-Kipper

Sehnde. Eigentlich sollte 2016 schon mit dem Neubau des Feuerwehrgerätehauses begonnen werden. Doch noch hat die Stadt kein Grundstück dafür. Laut Stadtbrandmeister Jochen Köpfer gibt es allerdings zwei Grundstücke, die dafür infrage kommen.

„Wir sind dazu noch in Verhandlungen“, sagt Bürgermeister Carl Jürgen Lehrke. Er bedauert, dass sich das Thema so lange hinzieht. „Wir hätten gern eine schnellere Lösung“, sagt er. Nach unseren Informationen geht es bei den aktuellen Gesprächen vor allem um die Preise für die angebotenen Grundstücke. Derweil hat die Stadt das Geld für den Bau des Feuerwehrhauses (200.000 Euro) als Investition für das Jahr 2017 in den Haushalt eingeplant.

Das alte Gebäude aus den Siebzigerjahren sei für die 35 Aktiven in Haimar nicht mehr zeitgemäß und entspreche auch nicht den aktuellen Standards, betont Köpfer. So sei die Fahrzeughalle viel zu klein. Es gebe zu wenig Lagerraum für die Geräte. Zudem würden die Abstände in der Halle nicht mehr den Bestimmungen entsprechen. „Die Verkehrswege sind zu schmal“, sagt Köpfer. Beim Bewegen des Fahrzeugs könnten in der Hektik durch die Enge Feuerwehrleute gefährdet werden. „Es könnte zu schweren Unfällen kommen“, meint Köpfer. Auch der Aufenthaltsbereich für die Feuerwehrleute im Gerätehaus sei nicht mehr zeitgemäß. So gebe es etwa keine richtige Toilette. Das jetzige WC sei quasi neben der Küche in einem Raum untergebracht.

Köpfer hofft, dass die Stadt bald ein Grundstück findet, damit die Planungen für den Neubau zügig angeschoben werden können und der Termin 2017 eingehalten werden kann. „Ich weiß aber auch, dass die Stadt hinsichtlich der Flüchtlingskrise momentan auch andere Probleme hat“, meint Köpfer.

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Von Redakteur Patricia Oswald-Kipper

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