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Förderverein der Kreuzkirche ist gerettet

Sehnde Förderverein der Kreuzkirche ist gerettet

Aufatmen beim Förderverein der Sehnder Kreuzkirche: Bei den Neuwahlen hat er fast alle Posten neu besetzen können. Lediglich den Vorsitz wollte niemand übernehmen. Die bisherige Chefin Siegtraut Elger wird die Aufgabe nun kommissarisch bis zum Jahresende ausüben.

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Siegtraut Elger wollte als Vorsitzende des Fördervereins der Sehnder Kreuzkirche eigentlich nicht mehr zur Verfügung stehen. Weil sich bei den Neuwahlen jedoch kein Nachfolger fand, macht sie kommissarisch bis zum Jahresende weiter.

Quelle: Katja Eggers

Sehnde. Elger ist stolz und glücklich, dass sich ansonsten für alle Posten Nachfolger gefunden haben. "Damit kann der Förderverein jetzt weiterbestehen", betont sie. Der bisherige Vorstand hatte sich aus Altersgründen nach 22 Jahren des ehrenamtlichen Engagements zum Erhalt und der Verschönerung der Sehnder Barockkirche zurückgezogen. Den Rückzug hatten die Mitglieder schon vor drei Jahren angekündigt. Nachfolger hatten sich jedoch lange Zeit nicht gefunden, dem Förderverein drohte daher das Aus.

Nach den Neuwahlen hat sich der Vorstand laut Elger nun verjüngt. Sonja Werner wurde zur stellvertretenden Vorsitzenden gewählt. Die ehemalige Küsterin im Bonhoefferhaus und der Kreuzkirche löst Edith Gollnow ab. Vorsitzende wollte Werner laut Elger nicht werden. "Aber vielleicht kriege ich sie ja bis zum Jahresende noch rum", sagt Elger mit einem Augenzwinkern.

Die Rolle der Kassiererin hat Maren Ohrndorf übernommen. Sabine Rutzen stand für den Posten nicht mehr zur Verfügung. Neue Schriftführerin ist Christa Müller, sie löst Marina Holler ab. Müller hat in der Vergangenheit schon die Schaukästen für die Gemeinde gestaltet. Kassenprüfer Fritz-Eberhard Koch bekommt künftig Unterstützung durch Karin Haase. Pastor Uwe Büttner bleibt als Beisitzer Bindeglied zwischen Kirchenvorstand und Förderverein. Für die zweite Beisitzerin Hannelore Schröder hat sich indes kein Nachfolger gefunden.

Elger will jetzt noch bis zum Jahresende kommissarisch als erste Vorsitzende tätig sein. "Aber danach ist wirklich Schluss, dann muss ein Nachfolger gefunden sein", betont sie. Der Termin für ihre Verabschiedung steht bereits fest: Es wird der 6. Januar 2018 sein. Verabschiedet wird Elger dann bei einem Neujahrskonzert, das sie selber noch organisiert.

Größere Projekte stehen für den Förderverein der Kreuzkirche erst einmal nicht an. "Derzeit heißt es ansparen für den Erhalt", sagt Elger. Sie wünscht sich zudem, dass auch kulturelle Aktionen des Vereins, wie etwa der Bücherflohmarkt oder der Verkaufsstand beim Weihnachtsmarkt, weiterlaufen.

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Von Katja Eggers

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