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Ortsräte haben Wünsche für eine Million Euro

Sehnde Ortsräte haben Wünsche für eine Million Euro

Auf gut eine Million Euro summieren sich die Zusatzforderungen der Sehnder Ortsräte zum Haushalt 2017. Dabei sind einige weitere Posten noch nicht konkret beziffert. Bisher betrug das Defizit im Entwurf der Stadtverwaltung bereits fast 3 Millionen Euro.

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Quelle: Thomas Böger

Sehnde. Nach Abschluss der Haushaltsberatungen in den Ortsräten hat die Verwaltung alle Wünsche aus den Dörfern zusammengetragen und aufgelistet. Die kostspieligsten Forderungen kommen dabei aus Rethmar: Für eine Sanierung der Verbindungsstraße nach Klein Lobke werden 420.000 Euro veranschlagt, wobei man aber auf einen Zuschuss vom Amt für regionale Landesentwicklung hofft. Für jeweils ein Tempomessgerät in beide Richtungen an der Bundesstraße 65 sowie deren Fußwegerneuerung kommen noch einmal mehr als 100.000 Euro zusammen.

Auch Ilten möchte, dass für die Ortschaft rund 200.000 Euro mehr aufgewendet werden, als bisher im Haushaltsentwurf vorgesehen ist. Dickste Brocken sind hier mit jeweils rund 70.000 Euro die Sanierung der Gehwege an der Glückauf-Straße und an der Ferdinand-Wahrendorff-Straße sowie der Rückbau der Haltestellen für die Busse an der B 65: Sie sollen wieder Haltebuchten bekommen. Aus den östlichen Ortschaften Dolgen, Evern und Haimar kommt zwar nur ein einziger Wunsch, aber die Sanierung des Sanitärtraktes und der Umkleidekabinen der Turnhalle in Dolgen würde mit mehr als 160.000 Euro zu Buche schlagen.

Deutlich bescheidener nehmen sich im Verhältnis dazu die Forderungen der übrigen Ortschaften aus. Sie liegen zwischen 13.500 Euro (Wehmingen) und 52.000 Euro (Wassel). Bolzum verzichtet sogar ganz auf Zusatzwünsche, möchte aber, dass die 2016 begonnenen Maßnahmen fortgeführt werden. Noch nicht enthalten in der Million sind eine Reihe von Maßnahmen, deren Kosten die Ortsräte nicht beziffern konnten. Dazu zählen WLAN-Hotspots in Müllingen und Wirringen ebenso wie Planungskosten für die Öffnung des Kötterschen Parks in Sehnde, die als Ausgleich für die Eingriffe in das Papenholz bei der Erweiterung der KGS gewünscht wird. 

An einer Stelle gibt es auch einen Vorschlag für eine Kürzung: Der Ortsrat Sehnde schlägt die Streichung der 10.000 Euro vor, die jährlich für die Erneuerung der Mittelstraße vorgesehen sind.

Die einzelnen Posten sind nicht alle einmütig in den Ortsräten beschlossen worden, aber viele auch mit den Stimmen von Ratsmitgliedern. Nach aller Erfahrung ändern manche jedoch ihr Abstimmungsverhalten nach den Beratungen in den Fachausschüssen, die jetzt zunächst anstehen, bevor der Rat den Haushalt am 23. März endgültig verabschiedet.

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