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Erst der Anbau, dann das neue Feuerwehrauto

Sehnde Erst der Anbau, dann das neue Feuerwehrauto

Manchmal kommt es doch auf die Größe an: Weil der im vergangenen Jahr angeschaffte neue Gerätewagen Messtechnik etwas länger ist als sein Vorgänger, will die Ortsfeuerwehr Höver den für dieses Jahr geplanten Austausch des Mehrzweckfahrzeugs bis zur Erweiterung der Fahrzeughalle aufschieben.

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Drei Stellplätze hat die Fahrzeughalle des Feuerwehrhauses Höver. Ein vierter wird dringend benötigt. 

Quelle: Sandra Köhler

Höver. Nach 20 Jahren, so sieht es der Feuerwehrbedarfsplan der Stadt Sehnde vor, soll ein Mehrzweckfahrzeug aus Altersgründen ausgetauscht werden. Dies gilt auch für den VW-Bus, den die Ortsfeuerwehr seinerzeit von der Zementfabrik Holcim übernommen hat. Bisher teilte sich dieser VW-Bus problemlos eine der drei Stellflächen in der Fahrzeughalle mit dem Gerätewagen Messtechnik. Auch mit dem neuen Gerätewagen, der etwas länger ist als sein Vorgänger, funktioniert das noch. „Es ist knapp, aber es geht“, sagt Bürgermeister Carl Jürgen Lehrke. Das Nachfolgefahrzeug wird indes noch einmal länger sein – und damit reicht der Platz in der Halle nicht mehr aus.

Diese Tücke hatte im Herbst bei den Budgetplanungen allerdings niemand auf dem Zettel. „Die Unfallgefahr für meine Männer ist dann einfach zu groß“, sagt Ortsbrandmeister Markus Meyer. „Zwischen und hinter den Autos ist es ohnehin schon sehr eng. Und ein Anhänger muss auch noch hineinpassen. Wir brauchen einen vierten Stellplatz.“ Ein Anbau ans Feuerwehrhaus soll nach dem Willen der Ortsfeuerwehr das Problem lösen. Bis dieser fertig ist, soll die Neuanschaffung aufgeschoben werden.

Das für das neue Fahrzeug bereits bewilligte Geld könne dann abgerufen werden, sagt der Bürgermeister: „Die Feuerwehr hat uns versichert, dass der VW-Bus noch ein, zwei oder drei Jahre macht“. Das bestätigt Meyer : „Der hat erst TÜV bekommen.“ Von daher sei das Aufschieben nicht dramatisch. Hinzu komme, dass das Feuerwehrhaus in Höver Lehrke zufolge so geplant worden ist, dass eine vierte Fahrzeugbox relativ leicht angebaut werden kann. „Das ist ein Stahlrahmenbau mit einer Trapezfläche, der schnell umzusetzen ist.“

Jetzt, wo der Haushalt genehmigt ist, will die Stadt das Thema angehen. Laut Ortsbrandmeister Meyer könnten der Bau – wenn der Rat zustimmt – 2018 fertiggestellt und das neue Fahrzeug 2019 beschafft werden.

Von Sandra Köhler

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