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Ganztagsschule braucht zweistöckigen Neubau

Höver Ganztagsschule braucht zweistöckigen Neubau

Für die in Höver geplante Ganztagsgrundschule wird ein zweistöckiger Neubau benötigt. Das geht aus der jetzt von der Stadtverwaltung vorgelegten Raumbedarfsplanung hervor. Über Kosten ist darin noch nichts ausgesagt.

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Der zweigeschossige Neubau soll auf dem Schulgelände entstehen.

Quelle: Katja Eggers

Höver. Im Februar hatte der Sehnder Rat beschlossen, zum Beginn des nächsten Schuljahres die Grundschule in Höver zu einer Ganztagsschule zu machen. Die Zustimmung des Kultusministeriums steht zwar noch aus, aber im Rathaus geht man aufgrund der bisher geführten Gespräche von einer Genehmigung aus.

Deshalb hat die Verwaltung jetzt den dadurch entstehenden Bedarf an zusätzlichen Räumen ermittelt. Dabei kalkuliert sie mit einer durchgehenden Zweizügigkeit der Schule in den nächsten Jahren. Außerdem liegt der Berechnung die Annahme zugrunde, dass die zurzeit vom Hort genutzten Klassenräume der Schule wieder zur Verfügung stehen. Nicht mehr genutzt werden soll dagegen der Werkraum über der Turnhalle, weil dafür aufwändige Brandschutzmaßnahmen erforderlich wären.

Errichtet werden muss eine erhebliche Anzahl von neuen Räumen. Das reicht von sechs Quadratmetern für eine Teeküche bis zu mehr als 70 Quadratmetern für Mensa und Schulküche. Insgesamt kommen inklusive Nebenflächen wie Fluren 630 Quadratmeter zusammen. Dafür werde in jedem Fall ein "externer, zweigeschossiger Gebäudeteil auf dem Schulgrundstück" erforderlich, heißt es in einer Vorlage für die Kommunalpolitiker.

Kritisch sieht die Verwaltung die theoretisch mögliche Nutzung der 110 Quadratmeter großen Wohnung im Dachgeschoss der Schule. Zum einen stehe das Gebäude unter Denkmalschutz, und zum anderen müssten noch Fragen des Brandschutzes geklärt werden.

Kosten für das Projekt sind noch nicht ermittelt worden. Zunächst müsste erstmal der Verwaltungsausschuss den Auftrag für eine konkrete Entwurfsplanung erteilen.

Weitere Schulräume erforderlich

In Sehnde müssen in den kommenden Jahren noch weitere Schulräume geschaffen werden. Das betrifft neben dem Millionen-Projekt Kooperative Gesamtschule vor allem die Wilhelm-Raabe-Schule in Ilten und die Astrid-Lindgren-Schule in der Kernstadt.

In Ilten könnte die Schülerzahl zwar sinken, wenn Eltern ihre Kinder bei der künftigen Ganztagsschule in Höver anmelden. Die Verwaltung rechnet aber damit, dass im Schuljahr 2018/19 trotzdem drei erste Klassen gebildet werden müssen. Der dafür zusätzlich erforderliche Unterrichtsraum könnte als "mobile Raumeinheit" auf dem Hort errichtet werden.

Ausgelöst durch die neuen Wohngebiete wird es in der Astrid-Lindgren-Schule in den nächsten Jahren eng. Im kommenden Schuljahr könnte der Zuwachs noch durch die Auflösung der Schulbücherei aufgefangen werden. Ein Jahr später wäre aber noch ein weiteres Klassenzimmer erforderlich, danach möglicherweise noch weitere. Sie könnten laut einer Vorlage der Stadtverwaltung im jetzigen Hort untergebracht werden. Dann müsste jedoch für diesen ein neuer Standort gefunden werden. Eine Alternative wäre eine andere Aufteilung der Schulbezirke, so dass die Astrid-Lindgren-Schule entlastet würde. Mit den Problemen wird sich jetzt zunächst der Schulausschuss bei seiner Sitzung am Donnerstag, 27. April, um 18 Uhr im Schützenhaus in Höver befassen.

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