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Waldbad: Eintrittsrabatt für Ehrenamtliche

Sehnde Waldbad: Eintrittsrabatt für Ehrenamtliche

Das ist wahrlich eine Stärkung des Ehrenamts: Für viele Feuerwehrleute und Ehrenamtliche ist der Eintritt ins Waldbad Sehnde und das Lehrschwimmbecken Höver künftig kostenlos. Die Mitglieder zweier Vereine erhalten zudem 50 Prozent Ermäßigung auf Jahreskarten. Das hat der Rat einstimmig beschlossen.

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Das Waldbad Sehnde ist beliebt - für viele Ehrenamtliche ist der Spaß künftig sogar kostenlos.

Quelle: Oliver Kühn

Sehnde/Höver. Wer in den Genuss kommt, ist genau festgelegt. Kostenlosen Eintritt in beide Bäder erhalten Dienstausweisinhaber der Stadtfeuerwehr Sehnde sowie Personen mit einer Ehrenamtskarte und/oder einer Sportlerehrenamtskarte. Ursprünglich hatte die SPD mit ihrem Antrag nur die Feuerwehr begünstigen wollen, doch der Ausschuss für Bürgerservice hatte die Ausweitung empfohlen, der der Rat dann folgte.

Darüber hinaus sollen zwei weitere Gruppen Rabatte auf den Eintritt erhalten. Für die Vereinsmitglieder der Waldbadfreunde Sehnde und der DLRG-Ortsgruppe Sehnde hat der Rat jeweils eine 50-prozentige Ermäßigung für eine Jahreskarte beschlossen. Dies war erst kurz vor der Sitzung im nicht öffentlich tagenden Verwaltungsausschuss beschlossen worden. Bisher lag die Ermäßigung für Inhaber der Ehrenamtskarte bei 20 Prozent. Eine Jahreskarte für Erwachsene kostet derzeit 40 Euro.

Ungeachtet des politischen Beschlusses - bis die Dienstausweise für die Feuerwehr vorliegen, wird es nach Aussage des SPD-Fraktionsvorsitzenden Olaf Kruse wohl noch etwas dauern. Aus dem Rathaus habe man ihm "technische Schwierigkeiten" als Grund genannt. "Das dauert mir zu lange", moniert Kruse. "Ich befürchte, dass sie bis zur Saisoneröffnung im Mai noch immer nicht vorliegen."

 Einig war sich der Rat auch, einen Antrag der AfD zunächst nicht zu behandeln. Darin hatte die Fraktion eine Bürgerbefragung gefordert, ob und wie das Waldbad beheizt werden könnte. Damit will die AfD an die Bürgeraktion zur Zukunft des Waldbades Sehnde in den Jahren 2007/2008 anknüpfen. Damals hatten außer der heutigen Waldbad-Variante auch die Varianten Badesee und Naturbad zur Abstimmung gestanden. Eine Beheizung wäre nach Ansicht der AfD eine wesentliche Änderung des Waldbadbetriebs, weshalb das Votum der Bürgerschaft erneut eingeholt werden soll.

Weil es dabei auch um Technik und Kosten gehe, wollte Ratsherr Siegfried Reichert das Thema auch im Stadtentwicklungs- sowie dem Finanzausschuss behandelt wissen. Das lehnte der Rat aber ab und verwies ihn an den Schulausschuss. Dieser muss nun entscheiden, ob es überhaupt eine Umfrage geben wird. SPD-Chef Kruse hat schon sein Unverständnis geäußert: "Die Daten gibt es ja bereits."

Fernwärmeleitung zur Biogasanlage noch offen

In der Diskussion um eine mögliche Beheizung des Waldbads steht auch noch eine Entscheidung zu einem Antrag der CDU/FDP-Gruppe aus. Diese hatte eine Fernwärmeleitung von der Biogasanlage im Schnedebruch in Köthenwald zum Freibad in der Waldstraße ins Spiel gebracht. Dieser ist vom Rat aber noch nicht behandelt worden, sondern soll erst einmal im Stadtentwicklungsausschuss erörtert werden.
Die Stadt soll deshalb eine Wirtschaftlichkeitsberechnung anstellen. Nach Aussage der Gruppe müsse die Stadt für die 2,3 Kilometer lange Leitung mit Kosten von rund 150.000 Euro rechnen. Die Fernwärmeleitung wäre förderwürdig, und die Folgekosten wären gering.

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Von Oliver Kühn

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