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Futuristisches Auto entpuppt sich
 als Blitzer

Sehnde Futuristisches Auto entpuppt sich
 als Blitzer

Viele Sehnder haben sich in den vergangenen Tagen über den merkwürdigen Kasten gewundert, der bis Dienstagmittag im Stadtzentrum an der Peiner Straße (B 65) in Höhe des Baumarktes stand. Auf den ersten Blick sah er aus wie ein geparktes Auto in futurischem Design, zwar ohne Reifen, dafür mit einem Kennzeichen der Hansestadt Wismar (Mecklenburg-Vorpommern).

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Der Kasten an der B 65: Kein Auto in futuristischem Design, sondern ein stationäres Blitzgerät.

Quelle: Privat

Sehnde. Doch wer zu schnell an dem Ungetüm vorbeifuhr, merkte nach einem rot aufleuchtenden Blitz schnell, was sich darin verbarg: ein Blitzgerät. Der stationäre Blitzer ist auf einem umkleideten Anhänger installiert, den die Region Hannover für sechs Monate zur Probe geleast hat. „Dieser ist besonders für große Straßen geeignet, weil die Akkulaufzeit bei sieben bis acht Tagen liegt“, sagt Regionssprecherin Christina Kreutz.

Seit Dezember misst die Region mit dem Blitzer für sieben Kommunen, die nicht über ein eigenes Gerät verfügen. Außer Sehnde sind dies noch Uetze, Gehrden, Springe, Ronnenberg, Seelze und Burgwedel. Ob die Region solch ein Blitzgerät anschaffe, stehe aber noch nicht fest.

Denn trotz der festen Konstruktion sei das Gerät nicht vor Vandalismus geschützt. Oftmals machten sich Bürger regelrecht einen Sport daraus, die Geräte zu sabotieren, indem sie die Linse mit Farbe besprühen oder sogar gleich das ganze Gerät verrücken.

Von Oliver Kühn

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