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Gerätewart soll ein Profi sein

Sehnde Gerätewart soll ein Profi sein

Der technische Anspruch steigt, die Aufgaben damit auch: Sehndes ehrenamtliche Feuerwehrleute brauchen dringend Unterstützung. Die Stadt will deshalb im nächsten Jahr einen hauptamtlichen Gerätewart einstellen.

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Der Atemschutz
beauftragte Heinrich Söchtig überprüft ein Fahrzeug und reinigt Atemschutz
geräte. Das soll künftig ein Hauptamtlicher übernehmen.

Quelle: Ffeuerwehr

Sehnde. Die ehrenamtlichen Feuerwehrleute haben viel zu tun. Nach ihren Einsätzen und Übungen ist die Arbeit längst nicht getan: Schläuche müssen überprüft und zusammengerollt, Atemschutzgeräte gesäubert und desinfiziert werden. Und wenn Geräte oder eines der 34 Fahrzeuge defekt sind, müssen die Ehrenamtlichen sie in die Werkstatt bringen. „Das ist sehr aufwendig und bindet enorm viel Zeit“, sagt Stadtbrandmeister Jochen Köpfer.

Beispielsweise müssten defekte Fahrzeuge zur Werkstatt nach Langenhagen gebracht werden. Die ehrenamtlichen Gerätewarte versuchten dies vor oder nach ihrer Arbeitszeit zu erledigen „Da wird viel private Zeit investiert“, sagt Köpfer. Laut Brandschutzgesetz müsse ein Arbeitgeber Feuerwehrleute zwar für Einsätze freistellen. „Aber alles, was darüber hinausgeht, kann man dem Arbeitgeber schwer erklären.“

Die 450 Aktiven der 13 Ortsfeuerwehren sollen entlastet werden. „Sie sollen durch ihre ehrenamtliche Arbeit bei der Feuerwehr keine Schwierigkeiten in ihren Betrieben kriegen“, sagt Köpfer. Ein weiterer Grund sei, zu verhindern, dass das Ehrenamt zu unattraktiv werde. Gleichzeitig müsse man dafür sorgen, dass die Feuerwehr weiterhin einsatzfähig bleibe.

Im Feuerwehrbedarfsplan steht deshalb für das nächste Jahr ein hauptamtlicher Gerätewart. Laut Bürgermeister Carl Jürgen Lehrke soll sich dieser künftig um die Wartung und Erhaltung von Geräten kümmern sowie die Verwaltung bei der Beschaffung von Kleingeräten unterstützen. Dabei soll der neue Feuerwehrgerätewart eng mit den Ehrenamtlichen zusammenarbeiten.

45 000 Euro jährlich hat die Stadt für die Stelle veranschlagt. Laut dem städtischen Kämmerer Peter Wissmann muss zunächst der Haushalt genehmigt werden, dann könne man frühestens im Frühjahr mit der Ausschreibung beginnen.

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