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Gewerbeflächen sind gefragt

Sehnde Gewerbeflächen sind gefragt

Die Stadt plant eine Erweiterung des Gewerbegebiets Borsigring. Die meisten Grundstücke sind schon verkauft. Unter anderem will sich dort ein Textilgroßhandel ansiedeln. Gestern wurde mit dem Bau der Erschließungsstraße begonnen.

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Seit gestern wird im Gewerbegebiet Borsigring der Boden für die Erschließungsstraße ausgehoben.

Quelle: Oswald-Kipper

Sehnde. Eigentlich sollte das Gelände neben dem Wertstoffhof im Ganzen vermarktet werden. Doch Investoren für das 18 000 Quadratmeter große Areal waren in den vergangenen Jahren immer wieder abgesprungen. Jetzt hat die Stadt das Gelände erneut überplant und in kleine Parzellen aufgeteilt. Die DRK-Rettungswache Sehnde hat seit dem Frühjahr dort ihr neues Domizil. Vier weitere Flächen sind laut Hartmut Völksen, stellvertretender Ortsbürgermeister von Sehnde, auch schon vermarktet. Darunter: Ein Textilgroßhandel, eine Kfz-Werkstatt, eine Oldtimer-Werkstatt mit Ausstellung sowie ein Teehandel. „Mit einem weiteren Interessenten für die letzte freie Fläche wird noch verhandelt“, weiß Völksen. Im nächsten Jahr sollen die Gewerbebauten stehen.

Das Gelände an der kommunalen Entlastungsstraße und an der B 65 sei vor allem für kleinere und mittlere Unternehmen interessant. Die Ansiedlung von Firmen bringe Sehnde große Vorteile. Nicht nur wegen der zusätzlichen Gewerbesteuereinnahmen. „Das schafft auch Arbeitsplätze“, sagt Völksen. Der neue Teehandel biete allein rund zwölf neue Arbeitsplätze in Sehnde.

Damit das neue Areal in dem Gewerbegebiet kleinteiliger werden kann, hat sich der Ortsrat Sehnde in seiner Sitzung für den Bau einer Erschließungsstraße ausgesprochen. Dafür muss der bestehende Bebauungsplan geändert werden. Darin soll auch festgeschrieben werden, dass der „an das Gebiet grenzende Graben nicht verrohrt und der dortige Feldweg erhalten bleiben“, erklärt Völksen.

Er weiß von weiteren Anfragen für das Gewerbegebiet. Eine Erweiterung in Richtung Rethmar sei daher bereits in Planung. Die Stadt verhandele derzeit mit dem Besitzer der Flächen. Dann könnte das Gewerbegebiet bis an den Kreisel der B 65 heranreichen. Das Gelände sei etwa zehn bis elf Hektar groß, vermutet Völksen: „In drei bis fünf Jahren könnte das neue Gebiet volllaufen.“

Patricia Oswald-Kipper

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