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Flinke Finger fliegen übers Griffbrett

Sehnde Flinke Finger fliegen übers Griffbrett

Seine langen Finger glitten mit Leichtigkeit über die Saiten seiner Akustik-Gitarre und entlockten ihr eine virtuose Klangvielfalt, die zwischen Jazz, Folk, Pop und Funk angesiedelt war. Durch diese atmosphärisch dichte Melange spielte sich Markus Segschneider bei seinem Konzert im Aparthotel Sehnde.

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Markus Segschneider spielt sich bei seinem Solokonzert durch eine virtuose Mischung aus Jazz, Rock und Folk und überzeugt auch mit seiner Stimme.

Quelle: Susanne Hanke

Sehnde. Mit seinem offenen und unbekümmerten Auftreten nahm er das Publikum gleich mit auf seine musikalische Reise, die von persönlichen Vorlieben geprägt war. So bekannte er sich freimütig zu seiner „Bockigkeit“ und spielte statt dem unter Gitarrensolisten angesagten „Beatlesmedley“ lieber einen Mix der „Shadows“. Diese Band aus den Sechzigerjahren sei zwar als Begleitband von Cliff Richard berühmt geworden. Sie habe aber auch sehr schöne Instrumentalhits komponiert, begründete Segschneider seinen konstruktiven Gegenentwurf mit einem „Lausbubenlächeln“.

Immer wieder verzauberte er das Publikum mit Melodien, die zum puren Genießen und Wegträumen verführten, um gleich darauf mit frechen Beats wieder wachzurütteln. Eigene Kompositionen standen dabei im Vordergrund, so wie das Stück „The skipped Beat“. In der Übersetzung hieße dieses „Der ausgelassene Schlag“, erläuterte der Kölner Musiker. Beim Üben sei ihm aufgefallen, dass er das Stück kompakter machen müsse und habe es kurzerhand gekürzt, beschrieb er den Entstehungsprozess. Es klinge jetzt aber etwas holprig, musste er gestehen. Das verzieh ihm das Publikum gerne.

Außerdem konnte der „Meister der flinken Finger“ auch mit Stimme überzeugen, das bewies er bei der Ballade vom „Highway Man“. Dass der Abend durch eine sehr persönliche und erfrischend unkonventionelle Atmosphäre geprägt war, dazu trug ebenso der Ort der Veranstaltung bei. „Wir wollten diesmal keine große Bühne, sondern ein etwas kleineres Format, um das Flair eines Konzertes einzufangen“, sagte Angelika Thomaier vom Kulturverein Sehnde, die diesen Ansatz des neuen Vorstandes sehr begrüßt.

Von susanne Hanke

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