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Zwei Schulen
 sollen ganztags
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Sehnde Zwei Schulen
 sollen ganztags
 unterrichten

Die Grundschulen in Höver und Ilten sollen für den Ganztagsbetrieb fit gemacht werden. In enger Abstimmung mit den Schulleitungen und -vorständen sowie den Eltern soll dafür ein Konzept erstellt werden, bevor Anträge bei der Landesschulbehörde eingereicht werden. Das hat der Sehnder Rat am Donnerstag beschlossen.

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Auch die Wilhelm-Raabe-Grundschule in Ilten soll Ganztagsgrundschule werden.

Quelle: Oswald-Kipper (Archiv)

Höver, Ilten. Im Sehnder Stadtgebiet gibt es bisher zwei Ganztags-Grundschulen: in der Breiten Straße und in Rethmar. Dass der Bedarf weit größer ist, hat eine Elternbefragung in Grundschulen und Kindergärten im April vergangenen Jahres ergeben: Mehr als zwei Drittel von ihnen bekundete Interesse an einer ganztägigen Betreuung ihrer Kinder. Die meisten wünschten sich ein nicht verpflichtendes Angebot bis 15.30 oder 16 Uhr.

Dazu wären in beiden Schulen zahlreiche Baumaßnahmen erforderlich. Neben einer Mensa und einer Küche fehlen auch Fachunterrichtsräume für Musik und das Arbeiten am Computer. Auch die Freizeitbereiche müssten erweitert werden. Insgesamt fehlen in Höver 465 und in Ilten 365 Quadratmeter.

Laut Ratsbeschluss sollen die Anträge bei der Landesschulbehörde „zum nächstmöglichen Zeitpunkt“ gestellt werden. Theoretisch wäre das noch für das Schuljahr 2017/18 möglich, doch Bürgermeister Carl Jürgen Lehrke hält das für „eher unwahrscheinlich“, in Ilten für ausgeschlossen. Dort nimmt im August eine neue Schulleitung den Dienst auf, und für den Antrag müsste – abgestimmt mit Eltern, Politik und Stadtverwaltung – bis zum Dezember ein Konzept erarbeitet werden. Lehrke hat auch Zweifel, dass die personellen Kapazitäten ausreichen, um die Pläne für beide Schulen parallel voranzutreiben.

Außerdem ist sich der Bürgermeister nicht sicher, dass es sinnvoll wäre, in beiden westlichen Ortsteilen den jetzt dort vorhandenen Hort zugunsten einer Ganztagsschule aufzugeben. Dieser habe immerhin den Vorteil längerer Öffnungszeiten und stehe – bis auf eine dreiwöchige Schließungszeit – auch in den Ferien zur Verfügung. Bei der Befragung hatten mehrere Eltern erklärt, bei einem Wegfall des Horts benötigten sie eine andere verlässliche Ferienbetreuung.

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